Geschwollene Beine bei Hitze - was tun?

Mit Rosskastanie geschwollenen Beinen vorbeugen. Mit Rosskastanie geschwollenen Beinen vorbeugen.
Immer wieder kommt es vor, dass Sie bei Hitze geschwollene Beine bekommen. Das Anlaufen der Beine ist nicht nur unschön, solch eine Gewebeflüssigkeitseinlagerung kann auch gefährlich werden - doch was dagegen tun?
Margarete Link
10.01.2012 Margarete Link
Themen der Anleitung Beine geschwollen Gesundheit Hitze Stau Venen
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Kapseln mit Rosskastanie (Venostasin-retard-Kapseln)
  • Beincreme mit Rosskastanienwirkstoff

Dass Beine von Menschen bei großer Hitze anlaufen und richtiggehend geschwollen sind, ist gar nicht so selten. Durch die Hitze erweitern sich die innen liegenden Gefäße und das Gewebewasser kann aus den Gefäßen heraustreten.

Geschwollene Beine vermeiden

  • Gerade im Sommer, wenn die Hitze am größten ist, haben die Venen richtig Stress. In der Hitze und der übermäßigen Wärme verlieren die Blutgefäße an Elastizität. Durch den dabei entstehenden Blutstau in den Venen werden die Gefäße in den Beinen sehr stark beansprucht. Nun werden durch den entstehenden Druck die Gefäßwände durchlässig, die Gewebeflüssigkeit kann austreten und die Venenklappen werden dadurch zerstört, die eigentlich dem Druck standhalten und einen Venenstau durch ihr Öffnen und Schließen verhindern sollten.
  • Aus diesem Grund haben Sie diese manches Mal schmerzenden geschwollenen Beine. Jetzt können Krampfadern entstehen, sog. offene Beine, die sehr schlecht zuheilen oder auch Thrombosen. Doch wie kann man geschwollene Beine bereits im Ansatz vermeiden?

Nicht nur bei großer Hitze vorbeugen

  • Vorbeugen, dass es gar nicht erst zu geschwollenen Beinen kommt, kann man auf vielerlei Art und Weise. Eine Variante davon ist das Tragen von Stützstrümpfen, was natürlich im Sommer bei großer Hitze sehr unangenehm ist.
  • Besser ist schon zeitig die Einnahme von Kapseln mit dem Wirkstoff der Rosskastanie, die dafür sorgen, dass die Zellwände stabil bleiben. 
  • Unterstützend können Sie auch eine Beinsalbe mit dem Wirkstoff der Rosskastanie von außen auf die Beine auftragen. 
  • Mit der Vorbeugung sollten Sie aber schon beginnen, wenn noch gar keine Beschwerden vorliegen oder wenn Sie eine dauerhaft sitzende Tätigkeit ausüben und vielleicht familiär schon vorbelastet sind.
  • Weitere Maßnahmen sind ausreichend Bewegung und kalt-warm duschen (Kneipp) für die Unterschenkel.
  • Des Weiteren sollten Sie auf Ihr Gewicht achten, denn jedes Gramm zuviel belastet auch Ihre Venen.
  • Am Strand sollten Sie Ihre Beine mit einem Handtuch abdecken und auch ab und zu ins Wasser gehen, um die Beine zu kühlen.
  • Daneben sollten Sie für eine reichliche Flüssigkeitszufuhr sorgen. Nur so verdickt sich Ihr Blut nicht und der Blutfluss kann sich ungestört fortsetzen.
  • Achten Sie auch darauf, dass Sie keine einengenden Strümpfe mit festem Gummizug tragen. Auch die Schuhe sollten nicht eng sein und auch nicht zu eng geschnürt werden.
  • Wenn Sie lange Zeit sitzen müssen, beispielsweise beim Auto fahren oder im Büro, machen Sie zwischendurch Pausen und bewegen Sie Ihre Beine. Es tut auch gut, sie zwischendurch einmal hochzulegen.
  • Anzeichen für eine vermehrte Belastung Ihrer Venen sind geschwollene und dicke Knöchel, die Schuhe werden auf einmal zu eng, es treten Rötungen und Spannungen der Beine auf, das Gehen fällt schwer, das Stehen fällt schwer, Sie treten von einem Bein auf das andere. Sie bekommen außerdem nächtliche Wadenkrämpfe, die Beine jucken und kribbeln. Ist die Venenschwäche bereits fortgeschritten, treten Hautveränderungen auf wie Verfärbungen und Verhärtungen des Gewebes.
Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.

Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.