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Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts in der Probezeit - was nun?

Wer in der Probezeit eine Geschwindigkeitsüberschreitung begeht, der muss mit stärkeren Rechtsfolgen rechnen als danach. Innerorts ist es besonders wichtig die Rechtsfolgen zu kennen, da man schnell etwas zu viel Gas gibt.

Geschwindikeitsüberschreitungen innerorts können in der Probezeit teuer werden.
Geschwindikeitsüberschreitungen innerorts können in der Probezeit teuer werden.

Wer den Führerschein macht, hat immer zuerst zwei Jahre lang Probezeit. Diese Zeit ist wichtig, damit der Fahranfänger beweisen kann, dass er sich an die Verkehrsregeln hält. Kommt es dann zur Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts, kommt es immer darauf an, wie hoch die Überschreitung war.

Rechtsfolgen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung Innerorts

Wer in der Probezeit gegen die Verkehrsregeln verstößt, muss oftmals eine stärkere Bestrafung befürchten als danach. Das liegt einfach daran, dass Sie sich in den ersten zwei Jahren bewähren müssen und zeigen müssen, dass Sie die nötige Reife besitzen ein Auto zu fahren.  

  • Jede Geschwindigkeitsüberschreitung, die der Polizei auffällt oder durch eine Kontrolle geahndet wird, wird verfolgt. Sie erhalten dann wenige Wochen später einen Bußgeldbescheid.
  • Die Strafe wird immer an der Stärke des Verstoßes bemessen. Hierbei gelten Innerorts andere Grenzen als außerhalb der geschlossenen Ortschaft. Leichte Überschreitungen, die noch toleriert werden, werden leichter bestraft als stärkere Überschreitungen. Sie können im Bußgeldkatalog nachlesen, welche Bußgelder und Strafen verhängt werden.
  • Fahren Sie lediglich drei km/h schneller als die Höchstgeschwindigkeit, so wird dies nicht geahndet. Fahren Sie 21 km/h schneller als die Höchstgeschwindigkeit, so müssen Sie zu einer Schulung. Diese kann, je nach Bundesland bis zu 350 Euro kosten und dauert in der Regel zwei Tage.   

Grundsätzliches über die Probezeit

Die Probezeit gilt zwei Jahre lang, nachdem Sie den Führerschein gemacht haben. In dieser Zeit müssen Sie sich an die Verkehrsordnung halten.

  • Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen Innerorts kann es schnell zu teuren  Bußgeldbescheiden kommen oder zum Entzug des Führerscheins, da grundsätzlich langsamer gefahren wird als Außerorts auf Autobahnen und Landstraßen.
  • Kommt es in diesen ersten zwei Jahren zu einem schweren A-Verstoß, so müssen Sie zu einer Nachschulung. Verweigern Sie dies, nimmt man Ihnen den Führerschein ab. Dieselbe Rechtsfolge steht Ihnen bevor, wenn Sie zwei B-Verstöße begangen haben. Dies sind minderschwere Verstöße. In diesen beiden Konstellationen verlängert sich die Probezeit auf insgesamt vier Jahre.
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