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Geschäftsformen - so entscheiden Sie sich für die richtige

Wer heute ein Unternehmen gründet, muss sich natürlich auch damit befassen, welche der Geschäftsformen denn dann zur Anwendung kommen soll. Dieses Thema ist sehr umfangreich und kann für einen Unternehmer auch gefährlich werden, sobald er auch mit seinem Privatvermögen haftet.

Firmengründung - hier ist die Geschäftsform  entscheidend.
Firmengründung - hier ist die Geschäftsform entscheidend.

Was Sie benötigen:

  • Entscheidungsgrundlagen
  • Steuerberater
  • IHK

Da auch und gerade das finanzielle Wohl von Unternehmen auf den Geschäftsformen beruht, kann hier eine falsche Entscheidung schwerwiegende Folgen sowohl für das Unternehmen selbst, als auch für den Unternehmer haben. Hier kommt kein Unternehmer daran vorbei sich bereits lange vorher über die für ihn beste Geschäftsform kompetent beraten zu lassen.

Geschäftsformen - hier ist die richtige Wahl sehr wichtig 

  • Sie müssen als Unternehmensgründer natürlich wissen, dass in Deutschland zwischen zwei Geschäftsformen unterschieden wird. Zum einen sind dies die Personengesellschaften und zum anderen die Kapitalgesellschaften.
  • Von Personengesellschaften spricht man dann, wenn sich mindestens 2 Personen zum Zweck einer Firmengründung finden. Allerdings ist es bei dieser Geschäftsform so, dass die beteiligten Gesellschafter auch mit ihrem Privatvermögen für das Unternehmen haften.
  • Personengesellschaften sind die OHG, die KG sowie die OEG und die KEG.
  • Bei einer Kapitalgesellschaft haftet der Unternehmer nicht mit seinem Privatvermögen, sondern nur mit dem Betrag den er in das Unternehmen eingebracht hat. Deshalb wird auch vermehrt die Geschäftsform der GmbH gewählt. Hier muss der Unternehmer eine Mindesteinlage von 25.000 Euro erbringen.
  • Kapitalgesellschaften sind die AG, die GmbH sowie die Mini-GmbH-UG.
  • Die Mini-GmbH hat den Vorteil, dass hier vom Gesetz nur eine symbolische Mindesteinlage von 1 Euro verlangt wird. Allerdings muss das Unternehmen jährlich 25% ihres Gewinnes dieser Einlage zuführen, solange bis die gesetzlich erforderlichen 25.000 Euro Stammkapital erreicht sind.
  • Gerade die Kapitalgesellschaften sind sehr komplex angelegt und deshalb sollten Sie sich sehr gut beraten lassen, bevor Sie diese Geschäftsform wählen.
  • Sie merken also, dass gerade im Bereich der Geschäftsformen umfangreiche Information und Unterstützung angesagt ist. Diese erhalten Sie sowohl bei Ihrem Steuerberater, als auch bei den Industrie- und Handelskammern Ihres Bezirkes.
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