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Geruch von Erbrochenem entfernen - so geht's

Es gibt wenig schlimmeres, als den Geruch von Erbrochenem. Wie Sie diesen von Kleidung, aus der Wohnung und aus dem Auto entfernen müssen, erfahren Sie hier, wie es geht.

Gerüche entfernen ist schwierig.
Gerüche entfernen ist schwierig. © Stephanie Hofschlaeger / Pixelio

Frisch Erbrochenes entfernen samt Geruch

Generell gilt: der Geruch ist nur sehr schwierig überhaupt zu bekämpfen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie umgehend nach dem Malheur tätig werden. Desto länger das Ganze einwirken kann, desto schwieriger wird das Entfernen. Damit können Sie sofort reagieren:

  • Hier helfen vor allem schnell saugende Mittel. Greifen Sie zu Hausmitteln wie Salz oder Mehl. Das Ganze können Sie nach dem antrocknen (ca. 1/2 Stunde) entfernen und sie müssen dann nur noch abschließend gegen den Restgeruch vorgehen. Das tun Sie am besten mit Wasser und einer Mischung aus Allzweckreiniger und Zitrone.
  • Auch Katzenstreu wirkt wahre Wunder. Wenn Sie sowieso einen Stubentiger zu Hause haben und dem entsprechend Katzenstreu zur Hand, greifen Sie direkt dazu. Es saugt nicht nur die Flüssigkeit des erbrochenem auf, sondern auch einen guten Teil des Geruchs.

Den Geruch von eingetrocknetem Erbrochenem entfernen

Wenn das Erbrochene schon über Nacht eingetrocknet ist, wird es um einiges schwieriger den Geruch wieder los zu werden. Hier müssen Sie mir einer längeren Reinigungszeit rechnen. Und das können Sie tun:

  • Die oben genannte Methode mit dem Katzenstreu ist auch hier hilfreich. Machen Sie die betroffenen Stellen (Teppich, Sofa, Autositz etc.) gut nass und reiben Sie das Wasser ein. Geben Sie danach das Katzenstreu drauf und saugen Sie das Ganze nach dem Trocknen ab. So können Sie schon einmal das Schlimmste entfernen und müssen nur noch gegen den Geruch vorgehen - was auch alles andere als einfach ist.
  • Gegen den Geruch von Erbrochenem helfen viele Mittel kaum. Konzentrierter Zitronensaft ist aber zum Beispiel geeignet, um dem Übel entgegen zu wirken. Achten Sie hier aber darauf, dass Sie vor allem bei farbigen Untergründen zuerst an einer versteckten Stelle testen, dass die Farbe dadurch nicht angegriffen wird. 
  • Eine weitere Alternative ist der Dampfreiniger, der durch die Feuchtigkeit auch sehr tief in die Fasern von Teppichen und Polstermöbeln eindringen kann. Ein Teppichreinigungsgerät, wie Sie es in den meisten Baumärkten ausleihen können, ist auch eine sehr leistungsstarke Möglichkeit, die auch auf Polstermöbeln funktioniert.
  • Wenn der Geruch besonders hartnäckig ist, müssen Sie mehrere Waschgänge unternehmen: Beginnen Sie damit, die Reste zu entfernen. Ob Sie dabei mit Wasser und Allzweckreiniger oder dem Katzenstreu vorgehen ist zweitrangig. Arbeiten Sie dann mit einer Bürste Gallseife ein. Wiederholen Sie den Vorgang mehrfach und putzen Sie zuletzt mit frischem Wasser nach, welches Sie wieder mit Katzenstreu oder Salz aufsaugen.

Als Letztes heißt es nur noch: Schauen Sie in alle Ecken und Kanten, alle Ritzen müssen restlos sauber sein, sonst wird der Geruch immer wieder zurückkehren. In den ersten Tagen können Sie dem guten Geruch auch noch mit etwas "Oranex" aus der Apotheke nachhelfen.

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