Alle Kategorien
Suche

Gereinigtes Petroleum G 179 - Informationen

Gereinigtes Petroleum G 179 hat die chemische Charakterisierung einer Mischung höherer aliphatischer Kohlenwasserstoffe. Diesen Informationen sollen Ihnen die wichtigsten Eigenschaften des Stoffes näher bringen.

Gereinigtes Petroleum als Globuli einnehmen
Gereinigtes Petroleum als Globuli einnehmen © Dr._Leonora_Schwarz / Pixelio

Gereinigtes Petroleum chemisch betrachten

Gereinigtes Petroleum G 179 nennen Sie in der Chemie auch Oleum Petrae album rectificatum. Es wird im Destilationsbereich von 170° - 240° C aus Erdöl hergestellt.

  • Untersuchen Sie die Flüssigkeit, werden Sie bemerken, dass sie einen mineralölartigen Geruch hat und farblos ist. Beachten Sie, dass das Petroleum nicht explosionsgefährlich ist, jedoch in der Luft Dampf-Luftgemische bildet, die brennbar sind und explodieren können.
  • Oleum Petrae album rectificatum ist in Wasser schlecht lösbar. Es hat bei 20° eine Dichte von 0,78-0,83 g/cm3.

Gesundheitliche Aspekte des Stoffes G 179 

Im Buch "Vollständiges Recepttaschenbuch: in alphabetischer Ordnung, Band 2" , herausgegeben von Dr.Carl Gustav Lincke im Jahr 1841 in Leipzig,  wird Oleum Petrae album als gereinigtes Steinöl beschrieben, das bei vielerlei Krankheiten helfen soll. Beachten Sie, dass der Stoff jedoch aus dem Deutschen Arzneimittelbuch entfernt wurde, weil er angeblich keine erwiesene Wirkung hat.

  • Heute erhalten Sie gereinigtes Petroleum G 179 in hoch potenzierter homöopatischer Form als Globulis oder Tabletten. So können Sie die Substanz sicher einnehmen, die gegen Asthma und Rheuma helfen und den Körper entgiften soll.
  • Nach dem Sicherheitsdatenblatt gemäß der Verordnung (EG) 1907/2006 (REACH) ist Oleum Petrae album rectificatum jedoch gesundheitsschädlich. Somit sollten Sie bei der Handhabung mit der Flüssigkeit Schutzkleidung tragen.
  • Merken Sie sich, dass der oral eingenommene oder eingeatmete Stoff tödlich sein kann.  Beim Verschlucken sollte ein Erbrechen vermieden werden, da die Flüssigkeit beim Einatmen zu einer chemischen Pneumonie und zur Erstickung  führen kann. Kommen Sie mit dem Petroleum in Hautkontakt, müssen die Stellen mit Wasser und Seife gründlich abgewaschen werden.

Gereinigtes Petroleum G 179 darf nicht in der Kanalisation oder in Gewässern entsorgt werden. Es ist schon in kleinen Mengen trinkwassergefährdend.

Teilen: