Gerbera ist eine der beliebtesten Schnittblumen in Deutschland. Doch auch als Topfpflanze ist sie weit verbreitet - wobei hier eine bestimmte Pflege notwendig ist.
- 06.02.2012 Sarah Habeck
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Heller Standort
- Wasser
- Blumensprüher
- Blumenerde
- Flüssigdünger für Blühpflanzen
Der richtige Standort für die Gerbera
- Gerbera benötigen einen sehr hellen Standort. Sie stehen auch gerne in der direkten Morgen- oder Abendsonne, wohingegen die pralle Mittagssonne gerade im Sommer eher vermieden werden sollte.
- Ab einer durchschnittlichen Nachttemperatur von 15 Grad Celsius können Sie die Gerbera auch nach draußen umsiedeln. Von Herbst bis einschließlich Frühling ist der beste Standort aber ein Innenraum, dessen Temperatur nicht unter 12 Grad Celsius liegen darf, um der Pflanze nicht zu schaden.
- Als Substrat eignet sich handelsübliche Blumenerde.
So gelingt die Pflege der Blume
- Achten Sie bei der Pflege der Gerbera darauf, dass die Pflanze einerseits weder austrocknet, noch unter Staunässe leidet. Im Sommer bedeutet dies einen höheren und im Winter einen entsprechend geringeren Aufwand beim Gießen. Geben Sie insgesamt immer erst neues Wasser in die Blumenerde, wenn die obere Schicht bereits angetrocknet ist.
- Von Frühling bis Sommerende gehört zu der richtigen Pflege der Gerbera auch die Zugabe von Nährstoffen. Diese können der Pflanze über einen Flüssigdünger für Blühpflanzen zugeführt werden. Dafür wird das Gießwasser alle zwei Wochen mit einer geringen Konzentration des Düngers angereichert. Diese sollte höchstens die Hälfte der Herstellerangaben betragen, um der Pflanze nicht zu schaden.
- Nach einem Umtopfen oder einer Neuanschaffung sollten Sie die ersten zwei Monate allerdings vollständig auf eine Düngung verzichten.
- Im Frühling und Sommer ist es zudem sinnvoll, die Gerbera jeden Tag mit etwas Wasser aus einem Blumensprüher zu benetzen. Auf diese Weise gedeiht die Blume in ihrer Wachstumsphase wesentlich besser.