Kaum eine andere Blume verzaubert so viele Balkone und Fensterbänke in ein Blumenmeer, wie die Geranie. Selbst in praller Sonne brauchen sie nur wenig Wasser und Pflege, womit sie auch für Blumenfreunde ohne grünen Daumen bestens geeignet sind. Wer das Beste aus seinen Geranien herausholen will, muss lediglich ein paar Pflegehinweise berücksichtigen.
- 19.07.2010 Alexandra Forster
Was Sie benötigen
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- Wenn Sie Ihre neu gekauften Geranien einpflanzen, sollten Sie genug Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen lassen. Geranien wachsen im Laufe des Sommers deutlich und würden sich bei zu dichter Bepflanzung Licht und Luft wegnehmen.
- Wenn Sie Ihre Geranien in Balkonkästen angepflanzt haben, ist die wenige Blumenerde nach kurzer Zeit ausgelaugt. Die stark wachsenden und blühenden Blumen benötigen viele Nährstoffe, die Sie entweder einmalig mit Hilfe eines Langzeit-Geranien-Düngers oder wöchentlich mit normalem Blumendünger zuführen müssen.
- Bei manchen Geranien bildet sich nach dem Einpflanzen ein kräftiges Blattwerk aus, das unter Umständen die Ausbildung der Blütenknospen behindert. Sollten Sie dies bei Ihren Geranien bemerken, müssen Sie so viele der oberen Blätter abschneiden, dass wieder genug Licht an die inneren Triebe kann.
- Sobald die Geranien in voller Blüte stehen, sollten Sie regelmäßig verwelkte Blüten entfernen. Wenn die Geranien nicht gerade frisch gegossen sind, können Sie alte Blütenstände leicht abbrechen ohne den restlichen Trieb zu beschädigen.
- Sturm und Regen können die Geranien arg mitnehmen. Lassen Sie die lädierten Blüten nicht stehen, sondern entfernen Sie großflächig alle beschädigten Pflanzenteile. Nur so haben Geranien die Möglichkeit neue Triebe und Blüten auszubilden. Mit abgebrochenen Zweigen als Setzlinge können Sie Ihre Geranie leicht selbst vermehren.
- Der häufigste Fehler bei der Geranienpflege ist zu starkes Gießen. Geranien faulen bei stehender Nässe und gehen in kurzer Zeit ein. Auch Schädlingsbefall ist meist auf falsches Gießverhalten zurückzuführen. Gießen Sie regelmäßig, aber nur so viel, dass die Geranien nicht völlig austrocknen.