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Geranien gießen - worauf Sie beim Gießen achten sollten

Geranien zählen zu den Storchschnabelgewächsen und sind beliebte Topf- und Balkonpflanzen. Sie schmücken Gärten und Balkone oder zieren mitunter ganze Häuserfronten. Sie sind relativ pflegeleicht, wobei man speziell beim Gießen doch einiges falsch machen kann.

Geranien benötigen Licht und viel Wasser.
Geranien benötigen Licht und viel Wasser.

Allgemeine Pflegehinweise zu Geranien

  • Neben dem richtigen Gießen ist vor allem ein vollsonniger Standort mit direkter Sonneneinstrahlung für einige Stunden täglich wichtig für ein gutes Wachstum und eine reiche Blüte. Bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad gedeihen sie am besten. Auf ein gutes Pflanzsubstrat sollten Sie achten und möglichst keine Billigerden, wie sie in Baumärkten angeboten werden, verwenden. Sehr gut eignet sich Erde auf Kompostbasis.
  • Für eine ausdauernde Blüte ist das Düngen mit einem organischen Volldünger empfehlenswert. Wichtig beim Düngen ist, dass Sie nicht überdüngen, denn das könnte die Geranien leichter anfällig für verschiedene Krankheiten machen. Den Dünger können Sie etwa alle zwei bis drei Wochen beim Gießen ausbringen. Um die Bildung neuer Blüten zu fördern, können Sie Verblühtes immer herausbrechen.
  • Überwintern sollten Sie die Pflanzen an einem kühlen Ort, bei Temperaturen nicht unter 10 Grad. Sie sollten nicht zu dunkel stehen; sie benötigen auch im Winter Tageslicht. Zudem sollten Sie die Pflanzen zuvor etwas zurückschneiden.
  • Vermehren können Sie Geranien durch Kopfstecklinge. Dazu schneiden Sie im Frühsommer die Stecklinge idealerweise unter einem Blattknoten ab, entfernen sämtliche Blätter und Blüten bzw. Knospen und setzen sie in ein feuchtes Substrat. Dieses kann aus Torf und scharfem Sand bestehen, beides zu gleichen Teilen. Nach drei bis vier Wochen an einem hellen, jedoch nicht sonnigen Ort und in einem leicht feuchten Substrat zeigen sich in der Regel die ersten Triebe. Ab jetzt können Sie etwas mehr gießen. Weitere vier Wochen später können Sie die Stecklinge weiterkultivieren und dem Sonnenlicht aussetzen.

So gießen Sie diese Pflanze richtig

  • Die häufigsten Krankheiten, die die Geranie befallen können, sind u. a. auf Lichtmangel und Fehler beim Gießen zurückzuführen, wie beispielsweise die Graufäule oder der Grauschimmel. Auch die sogenannten Korkflecken - gemeint sind helle und braune Pusteln an den Blättern - entstehen durch übermäßige und unregelmäßige Wasserversorgung.
  • Mit Geranien gelingt eine pflegeleichte Balkongestaltung. Die Pflanzen zieren den …

  • Achten Sie darauf, dass Sie Pflanzen, die durch die Sonne aufgewärmt sind, nicht unmittelbar mit kaltem Wasser gießen, denn auch dass kann zu diesen unansehnlichen Korkflecken führen.
  • Da Geranien viel Wasser benötigen, sollten Sie die Erde möglichst immer feucht halten. Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Verbleibendes Gießwasser in Untersetzern von Töpfen oder Blumenkästen sollten Sie immer entfernen. Ebenso schädlich wie Staunässe ist ein Wassermangel. An besonders heißen und trockenen Tagen kann es erforderlich sein, die Pflanzen morgens und abends mit Wasser zu versorgen.
  • Beim Gießen ist es außerdem wichtig, dass Sie Geranien immer von unten gießen und nie auf die Blätter. Am besten ist es, die Pflanzen regelmäßig zu wässern und vor jedem Wässern die oberste Erdschicht immer erst leicht abtrocknen zu lassen. Im Winterquartier wird nicht mehr gewässert; hier sollten Sie die Erde nur nicht austrocknen lassen.
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