Gemüse und Obst im Kühlschrank aufbewahren - was Sie dabei beachten sollten

So lagern Sie Obst und Gemüse richtig und erhalten dabei den Geschmack! So lagern Sie Obst und Gemüse richtig und erhalten dabei den Geschmack!
Gemüse und Obst sind wichtige, gesunde, jedoch leicht verderbliche Bestandteile unserer Nahrung. Bei richtiger Lagerung können Vitamine in Gemüse und Obst allerdings länger konserviert werden. Der Kühlschrank ist dabei nicht immer die sinnvollste Lösung, da so manches Gemüse oder Obst dabei an Geschmack verliert. Wird wiederum nichts gekühlt, muss entweder viel und schnell gekocht und gegessen oder einige Lebensmittel letztlich weggeworfen werden. Doch wie sieht nun die richtige Lagerung aus? Was darf in den Kühlschrank und was nicht? Unter Einhaltung von ein paar einfachen Regeln ist es möglich, Gemüse und Obst länger zu lagern und gleichzeitig den Geschmack zu erhalten.
Ornella Köstler
27.12.2010 Ornella Köstler
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  • Kühlschrank
  • Egal ob Kühlschrank oder nicht Kühlschrank, bei der Lagerung von Gemüse und Obst sollten Sie stets darauf achten, dass Sie dieses möglichst kühl und dunkel lagert, um es länger genießbar zu halten.

Welches Obst oder Gemüse darf in den Kühlschrank und welches nicht?

  • Achten Sie darauf, dass Sie Äpfel möglichst separat, außerhalb des Kühlschranks lagern. Der Grund dafür liegt in der  hohen Menge an Ethen, welches vor allem reife Äpfel ausströmen. Dieses Gas beschleunigt auf natürliche Weise den Reifungsprozess von manchen Obst- und Gemüsesorten. Dies ist oft die Ursache dafür, dass ein frisch arrangierter Obstkorb bereits nach wenigen Tagen braun und matschig aussieht. Ansonsten sollten Sie die Äpfel möglichst kühl und feucht lagern, am besten eignet sich dafür der Keller.  
  • Weitere Obst- und Gemüsesorten, welche Sie ebenfalls aufgrund ihres hohen Ethen-Ausstroms wenn möglich separat lagern sollten, sind beispielsweise Pfirsiche, Avocados, Papayas und Pflaumen.
  • Eine sehr hohe Empfindlichkeit gegenüber Ethen weisen übrigens unter anderem Tomaten, Mangos, Rosen- und Blumenkohl, Broccoli, Bananen, Spargel, sowie Honigmelonen auf.
  • Sie können den Ethen-Effekt aber auch geschickt nutzen, indem sie noch unreifes Obst oder Gemüse zusammen mit Äpfeln oder ähnlichen Ethenproduzenten zusammen lagern. Auf diese Weise reift dieses schneller.
  • Das darf in den Kühlschrank: Beeren, Kirschen, Trauben, Nektarinen, Pfirsiche, Aprikosen, Erdbeeren und Feigen. Karotten, grüne Salate, Spargel, Spinat, Artischocken, Bohnen, Blumenkohl, Kohl, Rote Beete, Zucchini und Brokkoli.
  • Das sollte nicht in den Kühlschrank: Bananen, Avocados, Birnen, Mangos, Melonen, Pfirsiche und Zitrusfrüchte. Kürbis, Kartoffeln, Gurken, Zwiebeln, Tomaten, und Paprika.

Wo sollte man Obst oder Gemüse im Kühlschrank lagern?

  • Sofern Sie keinen Hightech-Kühlschrank besitzen, bleibt der beste Lagerungsort das Gemüsefach. Denn dort ist die Temperatur zur Lagerung von Gemüse und Obst richtig. Direkt über dem Gemüsefach befindet sich in der Regel die kälteste Zone des Kühlschranks, diese sollten Sie vermeiden.
  • Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Kühlschrank angemessen und nicht zu voll beladen, denn sonst kann es passieren, dass einzelnes Gemüse oder Obst nicht ausreichend gekühlt wird, da an solchen Stellen die Luft nicht richtig zirkulieren kann.

Sie sollten beim Kauf bereits darauf achten, dass an dem Gemüse oder Obst, welches Sie kaufen, möglichst noch keine braunen Druckstellen vorhanden sind. Zum einen ist an diesen Stellen der Vitamingehalt oft deutlich niedriger, zum anderen schreitet der Zersetzungsprozess bei diesem Obst oder Gemüse schneller fort.

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