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Gelbe Tulpen - so vermehren Sie die beliebte Gartenpflanze

Gerade gelbe Tulpen stehen für Sonne und sind besonders beliebt. Wenn Sie möchten, können Sie die schönen Blumen ganz einfach selbst vermehren.

Gelbe Tulpen bringen den Frühling ins Haus.
Gelbe Tulpen bringen den Frühling ins Haus.

Allgemeine Informationen zu Tulpen

Die Tulpe stammt aus der Türkei und wurde im 16. Jahrhundert nach Europa, zuerst in die Niederlande, eingeführt. Im Fachbegriff heißt die Gartentulpe auch Tulipa. Sie ist ein Liliengewächs und es gibt etwa 150 Arten davon.

Das schöne an der Tulpe ist, dass Sie bereits im Frühjahr zu blühen beginnt und eine herrliche intensive Farbe hat. Ob Gelb, Lila oder Rot, es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und sogar mit schönen Schattierungen. Die Bedeutung der Tulpe ist ganz klar: Sie ist eine Frühlingsblume, die in der Blumensprache den Beginn des Frühlings zum Ausdruck bringt.

Möchten Sie sich einen schönen Strauß auf den Tisch stellen, sollten Sie daran denken, die Stiele gelegentlich zu schneiden. Tulpen wachsen auch in der Vase weiter. Werden sie zu hoch, können die Stiele das Gewicht der Blume nicht mehr tragen. Die Folge ist, dass die Stiele knicken und die Tulpen den Kopf hängen lassen.

Sie mag auch keine zu große Wärme. Deshalb ist ein Platz am Fenster, fern von einer Heizung, ideal. Um die Blütezeit in der Vase zu verlängern, lohnt es sich, diese am Abend an einen kühlen Ort zu stellen.

Haben Sie im Garten ein Blumenbeet mit gelben Tulpen angelegt, können Sie sich Jahr für Jahr an der Blüte erfreuen. Schneiden Sie nach der Blütezeit die Pflanze bis zur Erde zurück. Im nächsten Frühjahr wird sie wieder erblühen. Sollten Sie dieses Vorhaben planen, ist bei der Auswahl der Zwiebeln auf eine winterharte Tulpenart zu achten.

Die gelbe Gartenpflanze vermehren

Sie können gelbe Tulpen über ihre Samen, aber auch durch Tochterzwiebelbildung vermehren.

  1. Samen trocknen lassen. Für die Samenbildung lassen Sie die welkende Blüte stehen, sodass sich eine dicke Knospe mit Samen bildet. Diese können Sie im kommenden Jahr zuerst auf der Fensterbank aussäen und zu kleinen Pflanzen heranzüchten, bevor diese in den Garten umgesetzt werden. Dieser Prozess ist langwierige als die Tulpenvermehrung über Tochterzwiebelbildung.
  2. Tochterzwiebeln abtrennen. Im Sommer wachsen an der Mutterzwiebel kleine Tochterzwiebeln heran. Graben Sie die Mutterzwiebel im Frühherbst aus und trennen Sie die Tochterzwiebel ab. Pflanzen Sie beide Zwiebeln bis spätestens November wieder ein. 
  3. Eine neue Blüteperiode. Im kommenden Frühjahr haben die Tochterzwiebeln größere Zwiebeln gebildet, treiben im Frühling aus und blühen ebenfalls.

Tulpen richtig pflanzen

  1. Pflanzzeit beachten. Sobald die Erde aufgetaut ist, können Sie die Tulpenzwiebeln einpflanzen. Sollen die Blumen schon zum Frühlingsbeginn blühen, pflanzen Sie die Blumenzwiebeln zwischen September und November ein. Der Frost regt die Blütenbildung an. 
  2. Loch graben. Graben Sie ein Loch, das etwa 18 Zentimeter tief ist, und setzen Sie die Zwiebel dort ein. Achten Sie darauf, dass die runde Seite der Zwiebel nach unten zeigt. 
  3. Abstand beachten. Im Abstand von etwa zehn Zentimetern können Sie nun die Zwiebeln der Gartentulpen eingraben. So entsteht ein schönes Blumenbeet.
  4. Loch mit Erde bedecken. Bedecken Sie das Loch mit Erde und gießen Sie die Saat.
  5. Geschützt überwintern lassen. Nach dem ersten Frost ist es sinnvoll, die Keimlinge etwa 20 Zentimeter dick mit Mulch, Stroh oder Laub zu bedecken. Machen Sie das auf keinen Fall vor dem Frost, da ansonsten der Belag nass wird und die Knollen faulen.
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