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Geige: Noten für Anfänger selbst schreiben - so gelingen einfache Etüden

Sie spielen Geige und möchten mithilfe von einfachen Etüden üben? Dann schreiben Sie sich die Noten dafür doch einfach selbst.

Geige lernen ist schwer, aber Sie können es sich vereinfachen.
Geige lernen ist schwer, aber Sie können es sich vereinfachen.

Geige spielen und der Sinn von Etüden

  • Das Wort "Etüde" stammt aus dem Französischen und kommt von "étudier", was so viel wie "üben" oder "studieren" heißt.
  • Der Sinn einer Etüde beim Geige spielen wird also schnell klar: Es geht darum, Gelerntes zu vertiefen, bis man es aus dem Stegreif kann.
  • Dies ist beim Lernen der Violine besonders sinnvoll, da sie als eines der kompliziertesten Instrumente überhaupt gilt.
  • Dies ist der Fall, weil Sie, wenn Sie Geige spielen lernen, nicht nur die Finger der linken Hand darauf trainieren müssen, immer die richtigen Noten zu greifen, sondern auch der rechten Hand beibringen müssen, passend zu den Griffen mit dem Bogen umzugehen.
  • Bei diesem Koordinationsspiel kommt es eigentlich bei jedem Anfänger zu ähnlichen Problemen: Wechsel der Saiten werden als schwer empfunden.
  • Diese oder auch andere Schwierigkeiten können Sie sich mithilfe von selbst geschriebenen Etüden aber recht einfach abtrainieren.

So schreiben Sie Noten zum Üben

  • Angenommen, Ihr großes Problem beim Geige spielen ist wirklich der Wechsel zwischen zwei Saiten. Bei vielen Anfängern sind es vor allem die tiefen Saiten D und G, die Probleme machen, weil die Hand hier in einem sehr unnatürlichen Winkel gebogen werden muss.
  • Dann sollten Sie eine Etüde schreiben, in der Sie genau diesen Wechsel immer wieder vollziehen müssen.
  • Beschränken Sie sich beim Schreiben also auf den Gebrauch der beiden tiefen Saiten und denken Sie sich ein einfaches Grundthema aus, bestehend aus vier oder fünf Griffen, das den Saitenwechsel beinhaltet.
  • Beginnen Sie Ihre Etüde mit diesem Thema, und zwar in langsamer Form.
  • Dann spinnen Sie ein paar Noten drum herum. Wie harmonisch diese klingen, ist bei einer Etüde zweitrangig, die Kreativität auch.
  • So können Sie beispielsweise von D auf G wechseln und dann auf der tiefsten Seite einfach alle vier Finger einmal greifen lassen, dann lassen Sie die Finger wieder zurückgreifen und vollziehen den Wechsel erneut.
  • Dann können Sie alle vier Finger auf der D-Saite greifen lassen und das Spiel von Neuem beginnen.
  • Binden Sie aber auch unterschiedliche Geschwindigkeiten ein. Am Ende Ihrer Etüde sollten Sie immer schneller werden.

Sie werden sehen, dass solche einfachen Stücke, die ganz auf Sie abgestimmt sind, Ihnen das Geige lernen vereinfachen.

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