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Gehaltsrechner rückwärts online verwenden - so geht's richtig

Gehaltsrechner rückwärts online verwenden - so geht's richtig 1:31
Video von Benjamin Elting1:31

Wollten Sie schon immer einmal wissen, wie Ihr Nettolohn zustande kommt? Jeder weiß, dass vom Bruttolohn einige Abzüge gezahlt werden müssen. Sie können mit einem Gehaltsrechner den Bruttolohn rückwärts abwickeln, um so zu erfahren, welcher Teil des Gehaltes wie viel ausmacht.

Wen schon immer interessiert hat, wie aus brutto netto wird, kann ein spezielles Online-Programm für die Beantwortung dieser Frage verwenden und sein Gehalt rückwärts ermitteln. Ein sogenannter Gehaltsrechner zeigt Ihnen dabei die einzelnen Abzüge an und berechnet aufgrund dieser Daten den Nettolohn. Doch bevor man einen Gehaltsrechner für sich anwendet, sollte zuvor geklärt werden, wo der Unterschied zwischen dem Bruttolohn und dem Nettolohn liegt. Wer diese Beschreibung gründlich liest, wird schnell bemerken, dass der Unterschied sehr einfach zu erklären ist. Anschließend kann man den Rechner für die "Rückwärts-Anwendung" benutzen.

Bruttolohn und Nettolohn - wo liegt der Unterschied?

  • Die hier aufgeführte Frage lässt sich anhand eines einfach verständlichen Beispiels am besten erklären. Man nehme an, dass man einen Stundenlohn von 9 Euro hat. An einem Acht-Stunden-Arbeitstag verdient man also 72 Euro, in einer Vierzig-Stunden-Woche sind das 360 Euro.
  • Um den Monatslohn zu erhalten, multipliziert man den Wochenlohn mit der Woche des jeweiligen Monats, dies sind in der Regel 4,5 Wochen. Der Lohn für den hier berechneten Monat beläuft sich also auf 1620 Euro. Dies ist der Bruttolohn, also das Geld, welches man für die ausgeübte Arbeit erhält. Dieser Lohn wird jedoch nicht komplett ausgezahlt.
  • Vom Bruttolohn gehen Abzüge weg, wie zum Beispiel Rentenversicherung und Krankenversicherung. Nachdem alle Pflichtabgaben bezahlt wurden, hat man den Wert des Nettolohns. Es gilt also die Regel: Bruttolohn - Abzüge = Nettolohn.

So nutzt man einen Gehaltsrechner rückwärts

  1. Auf den Internetseiten "Süddeutsche" und "Nettolohn" werden Gehaltsrechner angeboten, mit denen man den Nettolohn rückwärts ermitteln kann.
  2. Wenn Sie sich für "Nettolohn" entscheiden, genügt ein Klick auf den Link und Sie gelangen sofort auf die entsprechende Seite. Unschwer zu erkennen ist ein großes weißes Feld, welches sich über den größten Teil der Nettolohn-Seite zieht.
  3. In dieses Feld machen Sie nun die Angaben entsprechend auf Sie zutreffend. Beginnen Sie mit den Eintragungen im obersten Feld. Hier tragen Sie Ihren monatlichen Bruttolohn. Im hier errechneten Beispiel sind das 1620 Euro.
  4. In das nächste Kästchen tragen Sie, falls vorhanden, die betriebliche Altersvorsorge ein.
  5. Sie füllen jetzt alle weiteren Felder aus, bis Sie zur Angabe der Anzahl jährlicher ausgezahlter Löhne kommt. Darunter sehen Sie in einem separaten Kästchen die gewünschten Angaben zur Postleitzahl Ihres Arbeitgebers. Diese Angabe müssen Sie nicht machen.
  6. Damit man die Berechnung ordnungsgemäß ausführen kann, drückt man mit der Maustaste nun auf den dunkelblauen Button - "Berechnen".
  7. Auf der nächsten Seite wird Ihnen eine Tabelle, unterteilt in mehrere Zeilen, angezeigt. Am unteren Ende dieser Tabelle liest man hinter "Netto" den auszuzahlenden Lohn, also den Nettolohn ab.

Sie können einen Gehaltsrechner jederzeit anwenden, auch, wenn sich die Höhe Ihres Gehalts ändert, wichtig sind die Angaben. Diese verhelfen zur genauen Berechnung.

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