Gegen Blähungen Hausmittel anwenden

Hausmittel bei Blähungen richtig anwenden. Hausmittel bei Blähungen richtig anwenden.
Blähungen können sehr unangenehm sein. Durch die Dehnung der Darmschlingen bestehen oftmals starke und krampfartige Bauchschmerzen. Aber es gibt Hausmittel gegen Blähungen.
Dr. med. Heiko Geisheimer
11.05.2011 Dr. med. Heiko Geisheimer
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Hausmittel gegen Blähungen richtig anwenden

Blähungen sind sehr unangenehm! Die übermäßige Luft im Darm führt zu einer Überdehnung der Darmwand, was teilweise unerträgliche krampfartige Bauchschmerzen zu Folge hat. Aber es existieren gute Hausmittel, die zu einer Linderung der Beschwerden führen. Außerdem sollten Sie bestimmte Regeln beim Essen beachten, da die Gasbildung im Darm auch häufig von der Nahrung abhängt.

  • Kümmel hilft gut gegen Blähungen. Kauen Sie Kümmel oder überbrühen Sie ihn und lassen Sie ihn anschließend 10 bis 15 Minuten ziehen. Trinken Sie ihn über den Tag verteilt in kleinen Portionen. Sie können den Kümmel auch der Milch zusetzen und zusammen trinken.
  • Würzen sie stark fettreiche Speisen mit Kümmel. Das verbessert nicht nur Geschmack der Speise, sondern wirkt auch Blähungen entgegen.
  • Eine ähnliche Wirkung wie Kümmel hat auch Dill. Übergießen Sie zwei Teelöffel Dillsamen mit 2 Tassen kochendem Wasser und lassen Sie es 15 Minuten ziehen. Die eine Tasse trinken Sie tagsüber, die zweite Tasse am Abend.
  • Erwärmen Sie 250ml Milch (nicht kochen lassen) und geben Sie den Saft einer frisch ausgepressten Knoblauchzehe dazu. Süßen Sie das Ganze mit Honig.
  • Vermeiden Sie den übermässigen Genuss von stark kohlensäurehaltigen Getränke. Vor allem obergäriges Bier oder Weißbier fördert das Entstehen von Blähungen.
  • Essen sie nach 18 Uhr Abend keine Nahrungsmittel mehr, die eine starke Neigung haben, Blähungen auszulösen. Dazu gehören unter Anderem Bohnen, Sauerkraut und Wirsing. Außerdem sind diese Nahrungsmittel besser verdaulich, wenn Sie sie kochen anstatt zu braten.
  • Kauen Sie gut! Nicht umsonst sagt man, gut gekaut ist halb verdaut. Dadurch haben die Bakterien im Darm weniger Probleme, die Nahrungsbestandteile zu zersetzten, was wiederum zu einer verminderten Darmgasbildung führt.
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