Gefühle der Kinder ernst nehmen - so gelingt´s in schwierigen Situationen

Gefühle von Kindern sind wichtig. Gefühle von Kindern sind wichtig.
Die Kindheit sollte unbeschwert und schön sein. Doch alle Kinder machen sich viele Gedanken über die unterschiedlichsten Themen. Kinder haben Angst, Wut, Trauer, Freude, Glück und alle diese Gefühle beschäftigen die Kinder. Sie als Erwachsener sollten sich die Zeit nehmen und die Gefühle der Kinder ernst nehmen und sie keinesfalls als unwichtig abtun. Nur wenn sich Kinder wirklich mitteilen können und dürfen, können sie lernen mit ihren Gefühlen umzugehen.
Silvia Jöst
09.01.2012 Silvia Jöst
Themen der Anleitung Erziehung Familie Gefühle Gespräche Kinder

Nehmen Sie Ihre Kinder ernst

  1. Kinder durchleben einen Alltag genauso wie Sie als Erwachsener. Sie müssen aufstehen, zum Kindergarten oder in die Schule gehen, Regeln einhalten, Freundschaften knüpfen und pflegen und manche Tage laufen gut und andere eben schlecht.
  2. Vom ersten Tag an kann ein Kind Gefühle wie gute Laune, Wohlempfinden, Angst, Wut und Trauer und noch viele andere Gefühlslagen empfinden.
  3. Im Laufe der Zeit werden Sie als Eltern schnell merken, wie sich Ihr Kind fühlt.
  4. Kommt es in ein Alter, in dem es sich mitteilen kann, sollten Sie sich trotz Arbeit und stressigem Alltag, die Zeit nehmen, mit ihrem Kind über den Tag und die Gefühle des Kindes zu reden.

Schaffen Sie Zeit, um über Gefühle zu reden

  1. Versuchen Sie mit ihrem Kind ein Ritual zu schaffen. In dieser Zeit kann das Kind mit Ihnen über alles sprechen.
  2. Die Zeit kann abends sein, wenn es zur Bettzeit geht oder mittags beim Essen.
  3. Schaffen Sie einen Raum, indem sich Ihr Kind wohlfühlt und sich traut über seine Gefühle, zu reden.
  4. Hören Sie immer zu, egal, mit was Sie gerade beschäftigt sind und nehmen Sie das Gespräch mit Ihrem Kind ernst.
  5. Ihr Kind sollte das Gefühl haben auch über ernste Themen und Gefühlen mit Ihnen sprechen zu können, ohne dass Sie dieses Thema herunterspielen.
  6. Egal wie schwierig die Situation für das Kind oder Sie sein mag, manchmal macht es Sinn das Thema nicht direkt anzusprechen, sondern das Gespräch über Umwege zum eigentlichen Thema zu leiten.
  7. Sprechen Sie darüber, wie Sie sich manchmal als Kind gefühlt haben.
  8. Manche Gefühle brauchen einfach Zeit, um darüber reden zu können, brechen Sie nicht mit der Tür ins Haus, sondern geben Sie Ihrem Kind das Gefühl es kann jederzeit mit Ihnen über das schwierige Thema sprechen.

Aus Kindern werden Erwachsene

  1. Nur wenn Ihr Kind wirklich über seine Gefühle in einem geschützten Raum mit Ihnen reden kann, kann es lernen, mit diesen Gefühlen umzugehen.
  2. Kinder müssen lernen Gefühle zu verstehen und Sie als Eltern sollten Ihr Kind dabei immer begleiten.
  3. Aus Kindern werden Erwachsene. Nur wenn sie selbst gelernt haben mit ihren Gefühlen umzugehen und darüber zu sprechen, können sie in ihrer erwachsenen Person gefestigt werden und später genau so gut mit ihren Kindern sprechen.

Egal wie stressig Ihr Arbeitstag oder der Alltag gewesen sein mag, nehmen Sie sich immer Zeit für Ihr Kind, denn manche Zeiten können Sie als Eltern nur einmal mit Ihrem Kind erleben. Selbst wenn Ihnen das Gespräch nicht wichtig oder sehr banal vorkommt, vermeiden Sie es Ihr Kind auszulachen oder das Gespräch schnell abwickeln zu wollen.

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