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Gefärbte Ostereier - so gelingen individuelle Motive

Gefärbte Ostereier - so gelingen individuelle Motive3:05
Video von Brigitte Aehnelt3:05

Gefärbte Ostereier machen Freude, weshalb gerade Familien mit Kindern viel Spaß dabei haben, die Eier mit tollen Malereien individuell zu verzieren. Nicht immer muss es der Pinsel sein, der beim Eiermalen zum Einsatz kommt. Auch mit flüssigem Wachs und etwas Geschick können Sie tolle Muster und Motive auf die gefärbten Eier zaubern.

Was Sie benötigen:

  • gekochte Eier
  • Eierfarben
  • Wachs (flüssig)
  • Pinsel
  • Zelltuch
  • Kerze

Immer uni? - Nein, bunte Ostereier sind toll!

  • Wenn Ihnen einfarbig gefärbte Ostereier zu langweilig sind, bieten Ihnen verschiedene Färbetechniken neue Möglichkeiten. Mit der Wachstechnik erstellen Sie tolle Muster und mit etwas Übung sogar einfache Motive. Zunächst mischen Sie Ihre Eierfarben für den normalen Gebrauch an und stellen diese ebenso bereit wie die bereits in Essigwasser gekochten Eier.
  • Beginnen Sie nun damit, Ihre Eier mit dem flüssigen Wachs zu verzieren. Hierfür können Sie einen Pinsel ebenso benutzen wie einen kleinen Schwamm oder die Finger. Filigran wird es mit einer Stecknadel, kreativ mit in Wachs getränkten Fäden, die Sie fest um die Eier binden. Alle Flächen, die Sie mit dem Wachs bedecken, werden beim Färben keine Farbe aufnehmen.

Tolle Motive selbst gefärbt - da staunt der Osterhase!

  • Nachdem Sie die Eierflächen mit dem Wachs bestrichen haben, nehmen Sie zunächst die dunkelste Farbe, die Sie verwenden möchten. Tauchen Sie das Ei in die Farbe (beispielsweise Blau) und lassen Sie die Schale bis zur gewünschten Intensität ziehen, bevor Sie es wieder herausnehmen.
  • Nun lassen Sie die Farbe kurz trocknen, bevor Sie das Wachs mit einem warmen, leicht feuchten Zelltuch abreiben oder nah an einer Kerze schmelzen lassen und es anschließend mit dem Tuch abwischen. Jetzt können Sie erneut mit dem Wachs Flächen der Eierschale bedecken und anschließend die nächsthellere Farbe nutzen.

Gefärbte Ostereier einmal anders

  • Beachten Sie dabei, dass die blaue Farbe sich an den Stellen, die nun keine Wachsschicht bekommen, mit der kommenden Farbe vermischt. Was blau bleiben soll, müssen Sie also ebenso mit Wachs bestreichen, wie die Stellen, die zunächst weiß bleiben sollen. Hellere Farben kommen so besser zum Ausdruck.
  • Wenn Sie mit den einzelnen Färbedurchgängen fertig sind, können Sie Ihr buntes Ei gut trocknen lassen und ihm gegebenenfalls mit einem Stück Speck einen seidigen Eierglanz verleihen. Durch die unterschiedlichen Wachsschichten und Farbtauchgänge haben Sie nun lustig-bunt gefärbte Ostereier, die nicht jeder hat. Die Wachstechnik stammt übrigens aus dem Sorbischen, wo diese Art der Eierfärbung eine lange, kunstvolle Tradition besitzt.

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