Was Sie benötigen:
  • Papier
  • Stift
  • (Fotoalben)
  • (Videofilme)

Inspiration für das Vatertagsgedicht

  • Zunächst nehmen Sie sich ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand und notieren Sie sich alles, was Sie in Ihrem Vatertagsgedicht ausdrücken wollen. Dies können Sachen sein, wofür Sie sich bei Ihrem Vater bedanken wollen, wie das Fahrradfahren ohne Stützräder zu lernen oder die Bewältigung der Mathematikhausaufgaben. Aber auch emotionale Dinge, wie dass er immer für Sie da war oder genau wusste, wann es Ihnen lieber war Ihre Ruhe zu haben. Durchstreifen Sie Ihre Erinnerungen und halten Sie alles in Stichpunkten fest.
  • Im nächsten Schritt notieren Sie auf einem neuen Zettel alles, was Sie so sehr an Ihrem Vater schätzen und seine Charakterzüge. Wenn es Ihnen nicht so leicht fällt, diese Dinge zu Papier zu bringen, könnte es Ihnen helfen, wenn Sie sich überlegen (oder nachfragen), wie andere Ihren Vater sehen und was sie besonders an ihm schätzen.
  • Als Nächstes schreiben Sie auf einem neuen Blatt Papier die schönsten gemeinsamen Erlebnisse mit Ihrem Vater auf. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie diese Ereignisse noch einmal in Ihrem Kopf Revue passieren. Als Anregung können Sie sich auch alte Fotoalben oder selbstgedrehte Videofilme ansehen.

Das Gedicht zum Vatertag schreiben

  • Damit wäre die größte Arbeit getan, nämlich das Sammeln der Informationen. Jetzt gilt es dieses gesammelte Material zu ordnen und in Worte zu fassen, damit daraus ein Gedicht für den Vatertag entsteht.
  • Bitte bedenken Sie, dass es bei einem Gedicht für den Vatertag nicht um ein perfektes Versmaß und das Reimschema geht. Kein Vater wird ein perfekt lyrisch ausgearbeitetes Gedicht erwarten. Vielmehr geht es darum, das auszudrücken, was Ihnen wichtig ist und was Sie Ihrem Vater sagen wollen.
  • Falls Sie aber viel Wert auf den Klang des Gedichtes legen, empfiehlt sich der Paarreim, die einfachste Form des Reimens. Dabei ähnelt sich jeweils das letzte Wort einer Zeile. Beispielsweise reimen sich „Tag“ und „sag“. Daraus könnten Sie dann formen: „Ein Gedicht zum Vatertag! Es ist alles wahr, was ich dir sag!“. Es empfiehlt sich, immer erst den ersten Satz zu formulieren und dann zu überlegen, welches Wort sich auf das Endwort des Satzes reimt, um daraus den zweiten Satz zu beginnen. Im nächsten Satz beginnen Sie von vorne. Das machen Sie so lange, bis Sie alles gesagt haben, was Ihnen wichtig ist.
  • Eine andere Möglichkeit ist die, Ihrem Vater all das, was Sie auf Ihren Zetteln gesammelt haben, aufzuzählen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten und es bleibt ganz Ihnen überlassen, für welche davon Sie sich entscheiden. Sie können z.B. 50 Gründe aufzählen, warum Ihr Vater so toll ist oder warum Sie ihn so lieb haben. Ihre Notizen werden Ihnen helfen. Eine andere Möglichkeit ist Ihrem Vater all das, was Sie gesammelten haben, immer mit demselben Satzanfang aufzuzählen. So schreiben Sie z.B. in jede Zeile: „Du bist der beste Vater, weil….“. Noch eine Möglichkeit ist die, Ihr Gedicht in einer Erzählform zu schreiben. Sie beginnen beispielsweise „Weißt du noch als ich klein war und du immer….“. Erzählen Sie einfach Ihre gemeinsame Geschichte, Ihr gesammeltes Material wird Ihnen helfen. Zum Schluss könnten Sie dann damit enden, dass Sie ihn darum so lieb haben, für all das Schöne und Gute, was Sie zusammen erlebt haben und weil er einfach so ein toller Mensch ist. Ihr Vater wird sich sehr darüber freuen, egal für welche Möglichkeit des Schreibens Sie sich entscheiden, denn das Wichtigste wird sein, dass dieses Gedicht für den Vatertag von Ihnen selbst geschrieben ist.