So üben Sie das Rechnen mit gebrochenen Zahlen

  • Nicht umsonst nimmt die Bruchrechnung einen großen Teil des Mathematikunterrichts im fünften Schuljahr ein. Denn das dort Gelernte - also der Umgang mit Brüchen und gebrochenen Zahlen - findet nicht nur im Alltag, sondern auch in den folgenden Jahren im Mathematikunterricht vielfache Anwendung.
  • Daher muss das Rechnen mit Brüchen eingeübt werden.
  • Zunächst teilt sich das Rechnen mit gebrochenen Zahlen auf in die vier Grundrechenarten: Brüche addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren.
  • Dazu kommen Umformungen wie beispielsweise das Kürzen und Erweitern von Brüchen sowie das Umwandeln in gemischte Zahlen (und umgekehrt). Gerade diese Rechenfertigkeiten werden in der Mittel- und Oberstufe bei der Termumformung und in der Funktionenlehre wieder gebraucht.
  • Bevor Sie also das Rechnen mit Brüchen üben, benötigen Sie zweierlei: Erstens eine Person, die Ihnen die einzelnen Rechenarten und Umwandlungen erklären kann. Dies können natürlich Ihre Eltern sein, aber auch Schulkameraden, jemand aus der Verwandtschaft oder professionelle Hilfe.
  • Erarbeiten Sie vor dem Üben eine Art Formelsammlung, auf der Sie die einzelnen Rechenarten sowie das Umwandeln links auf das Blatt allgemein aufschreiben. Rechts sollten Sie ein typisches Beispiel dazu rechnen, um den Rechenweg zu verdeutlichen. Dieses Blatt sollten Sie beim Üben daneben liegen haben, um immer wieder nachschauen zu können - bis alles sitzt, versteht sich.
  • Nun benötigen Sie noch Übungsmaterial. Im einfachsten Fall nehmen Sie das Mathematikbuch, das Sie benutzen, zur Hand. Viele Verlage bieten auch zusätzlich zum Lehrbuch ein Übungsheft an, das man in Buchhandlungen kaufen bzw. bestellen kann. Und natürlich gibt es auch im Internet zahllose Übungen, gerade zur gefürchteten Bruchrechnung. Hier empfiehlt sich der Mathetrainer, es gibt jedoch auch eine spezielle Seite "Bruchrechnen", die weiterhilft. Und auf der Seite "frust-frei lernen" gibt es noch mehr Übungsmaterial und alte Klassenarbeiten, aber ganz frustfrei wird es wohl nicht werden.
  • Noch ein Hinweis: Gerade für das Bruchrechnen (speziell kürzen, erweitern, Hauptnenner, aber auch beim Malnehmen und Teilen) ist es immens wichtig, dass Sie das Einmaleins beherrschen. Wenn Sie hier Lücken haben, müssen Sie diese unbedingt zuerst schließen. Üben Sie mit einer Einmaleinstabelle oder mit kleinen Vokabelkärtchen, die Aufgaben (und hinten die Lösung) enthalten.