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Gebeugte Form - wie Wörter sich verändern

In der deutschen Sprache hat man es nicht so leicht wie beispielsweise im Englischen. Verben, Substantive und Adjektive ändern in der fließenden Sprache ständig ihre Endungen. Das nennt man die gebeugte From. Auf was es zu achten gilt und was man über gebeugte Formen wissen sollte, erfahren Sie hier.

Da raucht der Kopf
Da raucht der Kopf

Welche Wörter verändern sich?

  • Verben, Substantive, Adjektive, Artikel und Pronomen sind Wortarten, die gebeugt werden können.
  • Substantive werden in der Schule häufig Hauptwörter oder Namenwörter genannt. Der Fachbegriff für Tunwörter ist Verben. Der Fachbegriff für Eigenschaftswörter ist Adjektive. Artikel werden Begleiter und Pronomen Fürwörter genannt. 

Gebeugte Form - was man wissen sollte

  • Beugen bedeutet die Endung eines Wortes zu verändern. Der sogenannte Wortstamm bleibt jedoch meist gleich. Bei unregelmäßigen Verben kann es vorkommen, dass sich auch der Wortstamm verändert. Bsp. ich lese, du liest
  • Ein Verb kann hinsichtlich Person und Numerus (Singular: 1. ich, 2. du 3. er, sie, es, Plural: 1. wir, 2. ihr, 3. sie), Tempus (Zeit: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) und Modus (Konjunktiv oder Indikativ = Wahrscheinlichkeitsform oder Wirklichkeitsform) gebeugt werden. Bei Verben heißt der Fachbegriff für das Beugen "konjugieren".
  • Ein Substantiv kann sich im Numerus (Singular oder Plural = Einzahl oder Mehrzahl) und im Kasus (Fall)  verändern. In der deutschen Sprache gibt es vier Fälle: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ.  Der lateinische Ausdruck für das Beugen bei Substantiven heißt "deklinieren". 
  • Adjektive passen sich stets den Substantiven an und verändern sich somit ebenfalls im Fall, Numerus und im Genus (Geschlecht, je nachdem ob das zugehörige Substantiv männlich oder weiblich ist). Das Adjektiv steht immer vor dem Substantiv.
  • Artikel und Pronomen passen sich den Substantiven an und stehen vor dem Substantiv. Wenn ein Adjektiv vorhanden ist, stehen sie vor dem Adjektiv. Bei Artikeln unterscheidet man zwischen einer unbestimmten Form (ein, eine, eines, einer) und einer beistimmten Form (der, die, das). Bei den Pronomen gibt es viele Unterscheidungen. Beispiele für Pronomen sind: mein(e), dein(e), sein(e), unser(e), euer(e), ihr(e) (Possessivpronomen) oder welcher, welches, welche (Relativpronomen);

Wenn Sie den oben stehenden Text ein wenig auseinandernehmen, werden Sie viele gebeugte Formen finden. Viel Spaß beim Analysieren!

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