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GdB 20 - Kriterien

GdB bedeutet "Grad der Behinderung". Der Aufwand, um einen Behindertengrad feststellen zu lassen, kann sehr mühsam sein. Was bedeutet der Grad 20 und welche Kriterien gibt es dafür?

Eine Behinderung beeinträchtigt meist das Leben.
Eine Behinderung beeinträchtigt meist das Leben.

Was Sie benötigen:

  • Integrationsamt
  • Bürgerbüro
  • Stadtverwaltung
  • Versorgungsamt

Der GdB und seine Bedeutung

Fälschlicherweise wird der GdB oft in Prozent ausgedrückt.

  • Der Grad der Behinderung (GdB) stammt aus dem deutschen Schwerbehindertenrecht und stellt eine Maßeinheit (Grad) einer Beeinträchtigung dar. Je höher der Grad festgestellt wird, desto höher sind auch die Beeinträchtigungen.
  • Nach dem Sozialgesetzbuch IX bedeutet der GdB, wenn beispielsweise die seelische Gesundheit oder geistige Fähigkeit oder die körperliche Funktion länger als sechs Monate beeinträchtigt ist.
  • Der Grad der Behinderung wird in Zehnerschritten dargestellt, angefangen bei 20, und er endet bei 100. Werden bei Ihnen mehrere Beeinträchtigungen festgestellt, können diese zusammengezählt werden, sodass Sie einen Schwerbehindertenausweis bekommen könnten. Seit dem Jahr 2009 erfolgt die Einstufung der Grade durch die Versorgungsmedizin-Verordnung.
  • Der Behinderungsgrad hat nichts mit der sogenannten Leistungsbeeinträchtigung im Beruf zu tun. Er stellt nur eine Beeinträchtigung in Lebensbereichen dar. Dabei ist es egal, ob der Grad 20 oder 70 beträgt.

Einen Schwerbehindertenausweis erhält man erst ab einem Grad von 50.

Die Kriterien für den Grad 20

  • Um einen GdB zu erhalten ist der Grad von wenigstens 20 erforderlich. Dieser Grad wird entweder vom Versorgungsamt oder der Stadtverwaltung bestimmt. Dazu bedarf es ärztlicher Gutachter.
  • Sie stellen beim entsprechenden Amt einen Antrag, den Sie einreichen. Diesen bekommen Sie beim Amt oder können ihn im Internet herunterladen. Der Weg zur Entscheidung kann lange dauern. Sie brauchen dafür viel Geduld. Erfolgt eine Ablehnung, können Sie Widerspruch einlegen. Helfen kann Ihnen beispielsweise der Sozialverband der Kriegsbeschädigten "VdK".
  • Es gibt verschiedene Kriterien für die Bewertung eines GdB. Dazu werden die einzelnen Gesundheitsstörungen hinzugezogen und ärztlich begutachtet. Einen Behinderungsgrad von 20 können Sie beispielsweise durch Erkrankungen der Hüfte oder Asthma bronchiale erreichen.
  • Entscheidend für einen Behinderungsgrad sind unter anderem auch die Auswirkungen der verschiedenen Funktionsbeeinträchtigungen. Für die Feststellung werden diese nicht einzeln betrachtet.

Haben Sie Interesse an weiteren Informationen, können Sie sich an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden. Dort gibt es entsprechende Publikationen.

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