Wenn das Gaumenzäpfen geschwollen ist, besteht in der Regel keine Gefahr. Es gibt mehrere Möglichkeiten, warum das Zäpfchen anschwellen kann. Lesen Sie, welche das sind und was Sie tun können.
- 14.04.2011 Iris Gödecker
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
So schwillt das Gaumenzäpfchen wieder ab
- Das Gaumenzäpfchen ist ein Muskel. Dieser Muskel ist von Schleimhaut bedeckt.
- Sie kennen sicher das Gefühl des Würgreflexes, der Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Es gibt besonders empfindliche Menschen, die beim Berühren des Zäpfchens diesen Reflex auslösen.
- Bei Menschen, die schnarchen, ist meist das Gaumenzäpfchen morgens geschwollen. Das Zäpfchen wird sozusagen herumgeschleudert. Diese Schwellung geht meist im Laufe des Tages zurück.
- Falls Ihnen gesagt wird, dass Sie Schnarchen, sollten Sie sich vom Hausarzt eine Überweisung zu einem Schlafmediziner geben lassen. Auch eine Untersuchung des Gaumenzäpfchens ist sehr wichtig.
- Lebensgefährlich wird die Schwellung des Gaumenzäpfchens, wenn es sich beispielsweise um eine Entzündung der Schleimhaut handelt. Dies kann zu Atemnot und Erstickung führen.
- Deshalb ist es wichtig, bei den ersten Anzeigen, besonders bei Kindern, sofort den Arzt aufzusuchen oder direkt den Notarzt über 112 anzufordern.
- Auch eine Mandelentzündung kann zur Schwellung des Gaumenzäpfchens beitragen.
- Ebenso kommen häufig Schwellungen bei Erkältungen oder grippalen Infekten vor. Wenn sich Bakterien angesammelt haben, hilft meist nur noch ein Antibiotikum.
- Das Gaumenzäpfchen ist sehr wichtig für uns. Es hilft beispielsweise beim Schlucken. In diesem Fall kann jeder sicher sein, dass alle Reste von der Nahrung auch den Rachen hinunterfallen.
- Zu viel Rauchen und Alkohol kann die Schleimhäute verkleben und so kann das Gaumenzäpfchen auch anschwellen. Meiden Sie zu viel Alkohol und rauchen Sie, wenn möglich, nicht.
- Wenn Sie einigermaßen gesund leben und darauf achten, dass Ihr Immunsystem gut funktioniert, werden Sie selten bis gar keine Schwellung am Gaumenzäpfchen erleben.
- Bei dem Auftreten erster Symptome wie Schluckbeschwerden, Halsschmerzen oder Atemprobleme bis zur Atemnot, konsultieren Sie auf jeden Fall einen Arzt.