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Der Gaspreis richtet sich nach dem Energiegehalt

  • Erdgas hat nicht immer gleichbleibende Eigenschaften. Es kommt darauf an, wie die Verhältnisse waren, die zur Bildung des Erdgases geführt haben. Deshalb kann Erdgas aus verschiedenen Regionen abweichende Parameter haben und wird deshalb auch verschieden abgerechnet.
  • Wenn Sie auf Ihre Gasrechnung schauen, sehen Sie den berechneten Gaspreis pro Kilowattstunde, nicht den Preis pro Kubikmeter. Die Umrechnung erfolgt mittels eines Koeffizienten, der sich ändern kann und vom Energiegehalt des gelieferten Gases abhängt.

Warum die Berechnung nicht pro m3 abläuft

  • Letztendlich ist es eine physikalische Rechenaufgabe, die man erledigen muss, will man ein Haus oder eine Wohnung unter den gegebenen Umständen auf eine bestimmte Temperatur aufheizen. Es wird Energie benötigt, und zwar in der Maßeinheit KWh. 
  • Da nun der KW-Gehalt im Gas nicht gleichbleibend ist, kommt der Umrechnungsfaktor zur Anwendung. Für den Verbraucher wäre eine Abrechnung nach m3 übersichtlicher, er könnte seine Kosten direkt am Gaszähler ablesen, wenn der Energieversorger den Preis für den Kubikmeter Gas entsprechend seines Energiegehalts festsetzt. 
  • Da sich dieser Preis aber jederzeit ändern kann, müsste jeder Verbraucher seinen Zählerstand ablesen, wenn die Gasqualität schwankt. Das aber wäre ein viel zu hoher Aufwand und der Gaspreis wird deshalb auch in Zukunft unverändert berechnet werden.

Ein m3 Gas kostet unterschiedlich viel

  • Drehen Sie den Berechnungsvorgang auf Ihrer Gasrechnung einfach um: Teilen Sie den Preis der Kilowattstunde x 100 durch den Umrechnungsfaktor und Sie erhalten annähernd den Preis pro Kubikmeter in Cent.. Der schwankt, entsprechend des Energiegehalts des Gases, je nachdem, wie groß der Koeffizient ist. Anhand der letzten Rechnung ist es natürlich einfach, den Betrag durch die Anzahl der m3 zu teilen.
  • Ein Kubikmeter Gas mit hohem Energiegehalt wird Sie teurer zu stehen kommen, als ein Kubikmeter schlechteres Gas. Dafür verbrauchen Sie aber vom schlechteren Gas wieder mehr, um Ihre Wohnung gleich warm zu bekommen. Ausschlaggebend sind die dafür benötigten Kilowattstunden, nicht die Zahl an m3 Gas.