Gartenteich - Tipps, wie man Algen entfernt

Schaffen Sie Klarheit im Gartenteich. Schaffen Sie Klarheit im Gartenteich.
Im Frühjahr erstrahlt Ihr Gartenteich noch vor Klarheit, aber sobald der Sommer naht, ist Ihr Teich voller Algen? Hier finden Sie einige Tipps, die Ihnen helfen, die störenden Algen zu entfernen.
Jessica Krämer
06.09.2011 Jessica Krämer
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände

Sagen Sie Algen im Gartenteich den Kampf an

  • Mit den richtigen Tipps können Sie Ihren Teich schützen. Zunächst müssen Sie wissen, um welche Art von Algen es sich handelt, denn Algen sind nicht gleich Algen. Wenn Sie einen leichten grünen Schimmer im eigenen Gartenteich erkennen, dann handelt es sich um mikroskopisch kleine Blau- oder Grünalgen. Diese Algenform stört zwar die Erscheinung des Teiches, das Wasser behält aber trotzdem seine Klarheit.
  • Diesen Algen können Sie den Garaus machen, wenn Sie Wasserflöhe in den Teich setzen. Die kleinen Krebse sind für den Menschen völlig harmlos und halten das biologische Gleichgewicht des Wassers aufrecht. Grün- oder Blaualgen werden von den Tierchen gefressen und die gute Qualität des Wassers wird dank ihnen aufrecht erhalten.
  • Fadenalgen bereiten Gartenteichbesitzern richtige Kopfschmerzen. Da diese Algen sich schnell vermehren, sorgen sie dafür, dass sich das Wasser in kurzer Zeit unschön eintrübt. Pflanzen im Teich sterben ab und sinken auf den Boden, auch die Sauerstoffkonzentration im Gartenteich wird negativ beeinflusst, was das Sterben der Fische mit sich ziehen kann.

Tipps zur Beseitigung der Störenfriede

In jedem Teich gibt es Algen. Solange die Konzentration der Nährstoffe im Teich normal ist, leben Algen friedlich mit den anderen Pflanzen und Fischen zusammen. Wenn  aber der Phosphatgehalt steigt, steigen auch die Lebensbedingungen der Algen. Dazu kommen im Sommer noch die starke Strahlung der Sonne und die steigende Temperatur des Wassers. Diese Faktoren sorgen dafür, dass sich Algen fast explosionsartig vermehren können.

  • Wenn Algen verschwinden sollen, müssen Sie dem Teich also die Nährstoffe entziehen. Je mehr Pflanzen sich in Ihrem Gartenteich befinden, desto mehr Nährstoffe befinden sich im Wasser. Um diese zum großen Teil aus dem Wasser zu ziehen, müssen Sie alle Wasserpflanzen regelmäßig und kräftig zurückschneiden. Das abgeschnittene Schnittgut können Sie ganz einfach auf dem Kompost entsorgen.
  • Auch das regelmäßige Abfischen der störenden Algen sorgt für weniger Nährstoffe im Wasser. Die Algen können Sie ebenfalls auf dem Kompost entsorgen.
  • Mit einer Neugestaltung des Teichs können Sie die meisten Nährstoffe beseitigen. Entfernen Sie die Mulmschicht, diese besteht fast nur als Fischkot und alten Pflanzen, die bereits vermodern. Die alte Erde ersetzen Sie durch ein neues Substrat, welches nährstoffarm ist. Schneiden Sie alle Wasserpflanzen kräftig zurück, teilen Sie die Pflanzen und setzen Sie sie danach in die nährstoffarme Erde.
  • Kümmern Sie sich regelmäßig um Ihren Gartenteich, um den Phosphatgehalt so niedrig wie möglich zu halten. Ablagerungen können Sie auch mit einem speziellen Teichschlammsauger entfernen. Im Herbst sollten Sie den Teich mit einem Netz abdecken, denn Laub und andere Fremdkörper beschleunigen die Algenbildung.
  • Um Blütenstaub und andere kleine Partikel entfernen zu können, können Sie zu einem Skimmer greifen. Das Wasser wird mit einem Skimmer an der Oberfläche abgesaugt und Fremdkörper werden in ein Filtersystem geleitet.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, sollte einem gepflegten und fast algenfreien Gartenteich nichts mehr im Wege stehen.

Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.