Was Sie benötigen:
  • Schleifmaschine oder Schleifpapier
  • Bürste
  • Seifenlauge
  • Holzöl
  • Flachpinsel
  • Baumwolltuch

Gartenstühle vor dem Vergrauen schützen

Vergrautes Holz gefällt nicht jedem, zumal es weniger witterungsbeständig ist. Deshalb sollten Sie nicht erst eingreifen, wenn die Gartenstühle bereits eine helle Patina aufweisen. Es ist empfehlenswert, dass Sie Gartenstühle aus Holz mindestens zwei- bis dreimal im Jahr mit Holzöl pflegen.

  1. Zuvor müssen Sie diese jedoch gründlich reinigen. Vergrauungen entfernen Sie am besten mit einer Schleifmaschine oder Schleifpapier. Achten Sie darauf, dass Sie immer in Richtung der Holzmaserung und mit möglichst wenig Druck arbeiten. Entfernen Sie den Staub anschließend gründlich mit einem Staubtuch.
  2. Ist das Holz der Gartenstühle noch nicht vergraut, genügt eine gründliche Reinigung mit etwas Seifenlauge und einer Bürste. Hartnäckige Verschmutzungen können Sie mit Schleifpapier abtragen. Spülen Sie anschließend die Stühle mit klarem Wasser ab und lassen Sie sie trocknen.
  3. Verwenden Sie zum Reinigen der Holzstühle keinesfalls einen Hochdruckreiniger, da er das Holz beschädigen könnte.

Die Holzstühle regelmäßig mit Öl pflegen

Nach dem Reinigen der Gartenstühle von Staub und Schmutz tragen Sie nun Holzöl auf, je nachdem, aus welchem Holz Ihre Gartenstühle bestehen. Für jedes Holz finden Sie im Fachhandel ein entsprechendes Pflegeprodukt.

  1. Streichen Sie das Öl mit einem Flachpinsel sehr dünn auf das Holz auf, damit es sich nicht vollsaugt, und lassen Sie es anschließend etwa 20 Minuten lang einziehen. Überschüssiges Öl, das nicht eingezogen ist, entfernen Sie mit einem weichen Baumwolltuch.
  2. Nun müssen die Gartenstühle nur noch trocknen. Achten Sie darauf, dass sie während dieser Zeit vor Wind und Wetter geschützt sind.
  3. Beachten Sie: Buchenholz ist gegenüber anderen Hölzern nicht sehr witterungsbeständig und muss deshalb in vier Schritten behandelt werden. Im ersten Schritt tragen Sie eine Imprägnierung auf, die vor Insekten- und Pilzbefall schützt, anschließend eine Grundierung, und im dritten und vierten Schritt folgt der doppelte Anstrich mit Holzlack.
  4. Ist das Holz Ihrer Gartenstühle bereits mit Farblack versehen, sollten Sie diesen regelmäßig erneuern. Hierzu tragen Sie den alten Lack zunächst mit einer Drahtbürste ab. Für schwierige Farbreste, die Sie nicht entfernen können, verwenden Sie Abbeizpaste. Anschließend tragen Sie eine Grundierung auf und, sobald diese trocken ist, farbigen Acryllack.

Da Holz "arbeitet", wie es so schön heißt, sollten Sie die Schrauben an Ihren Gartenstühlen, insofern solche vorhanden sind, regelmäßig nachziehen. Im Herbst und Winter müssen Sie die Holzstühle unbedingt vor Feuchtigkeit schützen. Decken Sie diese am besten mit einer Folie ab und lagern Sie sie über den Winter in einem trockenen, aber kühlen Raum, zum Beispiel in der Garage.