Was Sie benötigen:
  • winterharte Kräuter
  • evtl. Samen für Kräuter
  • Steine
  • Deko-Material

So bepflanzen Sie ein Beet mit Gartenkräutern

Ein Beet für Gartenkräuter muss nicht irgendwo in Bereich der Gemüsebeete verschwinden und schon gar nicht in ordentlichen Reihen angelegt werden. Viel schöner ist es, ein eigenes, bunt gemischtes Kräuterbeet anzulegen und zu bepflanzen, so wie es schon bei den Römern und auch in Klostergärten üblich war. Solch ein Beet schmückt nicht nur den Garten, sondern ist natürlich auch nützlich.

  • Besonders schön sieht ein Kräuterbeet aus, wenn es an einem Hang angelegt werden kann. Aber diese Gegebenheiten hat man natürlich nicht in jedem Garten. Aber durch geschickt ausgelegte Steine können Sie versuchen, eine derartige Landschaftsform für Ihre Gartenkräuter zu realisieren. Oder Sie bauen eine Kräuterschnecke auf.
  • Machen Sie sich vor dem Bepflanzen des Beetes mit den Gartenkräutern Gedanken, welche Kräuter Sie in dem Beet pflanzen bzw. nutzen wollen.
  • Am einfachsten ist es natürlich, winterharte Gartenkräuter zu pflanzen, die man im Frühjahr in vielen Gärtnereien in Töpfen kaufen kann. So brauchen Sie sich dann nur um das Jäten des Unkrauts und das Zurückschneiden der Kräuter kümmern. Und ein wenig Kompost kann im Frühjahr die Gartenkräuter beim Wachstum unterstützen.
  • Als Gartenkräuter empfehlen sich natürlich Schnittlauch, Petersilie und Sauerampfer. Auch diese kann man als Topfkräuter in Gartenmärkten (oder Discountern) kaufen und auspflanzen. Im Frühjahr treiben diese aus dem Wurzelstock wieder aus. Weniger bekannt sind Pimpinelle sowie Kerbel, die man im kleinen Umfang aussäen sollte. Auch Dill können Sie aussäen. Achten Sie jedoch darauf, dass jede Art Gartenkräuter auf einem bestimmten Platz beschränkt bleibt.
  • Darüber hinaus sollte man jedoch auch Rosmarin, Thymian, Oregano, Liebstöckel, Estragon, Zitronenmelisse, Minze und Salbei kultivieren. Lorbeer ist nicht winterhart und muss jedes Jahr neu gepflanzt werden. Auch vom Bohnenkraut gibt es eine winterharte Variante, das sogenannte Bergbohnenkraut. Und wer es liebt, pflanzt Lavendel, dessen Blüten nicht nur bezaubern, sondern auch für Salat verwendet werden können.
  • Natürlich hängt es von Ihrem persönlichen Geschmack ab, ob Sie auch unbekanntere Arten wie zum Beispiel Bärlauch oder Rucola kultivieren wollen.
  • In manchen Kräutergärten findet man zu den einzelnen Gartenkräutern passende Schilder mit dem Namen des entsprechenden Krautes. Ob Sie dies mit schönen Schildern aus Keramik nachahmen wollen, müssen Sie natürlich selbst entscheiden.
  • Auf jeden Fall kann Ihr Kräuterbeet noch durch einige Bauernblumen wie zum Beispiel Ringelblumen, Tagetes oder auch niedrige Astern oder Kapuzinerkresse (Blüten und Blätter kann man essen!) ergänzt werden. Oder Sie pflanzen einige niedrige Rosen dazu.

Wenn Sie wenig Platz zur Verfügung haben, beschränken Sie sich auf die Kräuter, die Sie auch wirklich in der Küche verwenden.