- 31.08.2011 Markus Eckert
Ein Gartenhaus kann den Garten hinter dem Haus oder ein Wochenendgrundstück enorm aufwerten. Es gibt Gartenhäuser in vielen unterschiedlichen Größen und für die verschiedensten Verwendungszwecke. Sie müssen vor allem auf die Qualität achten und sich informieren, ob Sie eine Baugenehmigung benötigen.
Die Baugenehmigung für ein Gartenhaus bekommen
- Eine Baugenehmigung benötigen Sie, wenn die umbaute Fläche Ihres Gartens mehr als 5 Quadratmeter beträgt. In manchen Städten und Gemeinden gibt es Ausnahmeregelungen, die Sie beim Rat der Stadt oder der Gemeinde, aber auch im Internet in Erfahrung bringen können. Möchten Sie ein Gartenhaus zu Wohnzwecken errichten, sollten Sie sich außerdem erkundigen, ob dies gestattet ist.
- Wenn Sie nur ein kleines Gerätehaus in Ihren Garten stellen möchten, können Sie das ohne Genehmigung tun. Achten Sie aber darauf, dass Sie es nicht zu dicht an die Grenze des Nachbarn stellen. Für Reihen- und Doppelhäuser gilt diese Vorschrift der Grenzbebauung nicht.
Das richtige Modell kaufen
- Überlegen Sie, zu welchem Zweck Sie das Gartenhaus kaufen möchten. Soll es Geräte oder Gartenmöbel aufnehmen, möchten Sie Fahrräder darin unterbringen oder soll es Wohnzwecken dienen? Gartenhäuser gibt es für viele verschiedene Verwendungszwecke. Einige haben einen unterteilten Innenraum, sodass Sie einen Wohn- und einen Schlafraum einrichten können. Gerätehäuser und kleinere Gartenhäuser bestehen nur aus einem Raum.
- Entscheiden Sie sich für ein Gartenhaus aus Holz, dann müssen Sie darauf achten, dass die Bohlen dem Verwendungszweck genügen. Ein Gartenhaus, welches Wohnzwecken dient, sollte auch beheizt werden können. Dementsprechend dick müssen die Bohlen konstruiert sein. Bei einem Haus, welches Aufbewahrungszwecken dient, können Sie sich für dünnere Bohlen entscheiden und somit Geld sparen.