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Gartengestaltung - so gelingt es hundgerecht

Die Gartengestaltung ist eine sehr interessante Aufgabe, die gartenarchitektonisches Wissen, Pflanzenkunde und einen grünen Daumen verlangt. Wer jedoch einen hundegerechten Garten wünscht, braucht zu dieser Gartengestaltung noch ausreichendes Wissen über das Verhalten und die Bedürfnisse seines Hundes. Um den Hund vom Buddeln und Toben in den Anlagen abzuhalten, sollten Sie ihm eine Alternative anbieten und die lassen sich gut planen.

Eine hundgerechte Gartengestaltung ist nicht schwer.
Eine hundgerechte Gartengestaltung ist nicht schwer.

Was Sie benötigen:

  • hundegerechte Umzäunung
  • Ruheplatz für Hund
  • Hundehütte
  • Wasserstelle
  • Sandplatz
  • evtl. Agilitybereich

Eine hundgerechte Gartengestaltung erfordert viele Überlegungen

Die hundgerechte Gartengestaltung ist natürlich abhängig von der Größe des Hundes, denn je nach Rasse, Größe und Bewegungsdrang muss ein hundegerechter Garten unterschiedlich gestaltet sein. Zu berücksichtigen ist natürlich auch, welche Pflanzen für einen hundgerechten Garten geeignet sind und wie Sie die passenden Standorte für Ihre Hobbygärtnerei und Erholung platzieren.

  • Machen Sie sich zunächst eine Skizze Ihres Gartens auf Papier. Umreißen Sie das Gartengrundstück und skizzieren Sie, was im Garten bereits vorhanden ist, wie z. B. Geräteschuppen, Garage, Brunnen, Laube, Bäume usw. Bedenken Sie, dass Mensch und Tier ausreichend Sonne und Schatten benötigen. Vor allem in der Ruhezone wird beides notwenig sein
  • Schreiben Sie neben der Skizze auf, welche Wünsche Sie an den Garten haben, wie z. B. eine Hobbygärtnerecke, eine Sitzgruppe, Gemüse- oder Blumenbeete, Sträucher, Kübel, Grilllecke, Pergola, Gehwege usw.
  • Nun überlegen Sie sich die Wünsche, die Ihr Hund haben könnte: Er möchte wahrscheinlich toben können, buddeln, in Wasser baden, einen Sonnenplatz genießen, einen Rückzugsort aufsuchen können, einen Toilettenort benutzen dürfen und einen Trink- und Essensplatz vorfinden. Schreiben Sie diese Wünsche ebenfalls auf.
  • Im nächsten Schritt gilt zu bedenken, wie Sie Ihren Garten hundesicher gestalten. Das bedeutet, Sie werden eine gute Umzäunung des Grundstücks benötigen, die für Ihren Hund geeignet ist. Für große Hunde muss diese Umzäunung natürlich hoch genug gewählt werden, damit sie nicht drüber springen und auf der Straße Gefahren ausgesetzt sind.
  • Sie möchten einen Steingarten in Ihrem Garten gestalten, wissen jedoch nicht wie Sie …

  • Bei Hunden, die stark buddeln, sollte die Umzäunung zusätzlich tief genug in den Boden eingelassen werden. Notieren Sie sich deshalb als dritten Punkt, aus welchem Material Sie die Abgrenzung Ihres Gartens gerne sehen möchten. Beispielsweise als hochwertigen Metallgitterzaun, als Holz- oder Bamuszaun oder auch als kräftigen Maschendrahtzaun, der durch Bewachsung naturnah begrünt werden kann.
  • Der vierte Punkt auf Ihrer Liste sollte den gemeinsamen Aktionen dienen. Vielleicht lieben Sie und Ihr Hund den Agilitysport, mit einem Ring, einer Hürde oder einem Laufschlauch. Auch Intelligenzspiele für den Garten lassen sich gut vorbereiten, indem Sie kleine natürlich wirkende Versteckecken einbauen, wie z. B. Findlinge mit einem Bohrloch für Schleckerchen, ausgetrocknete Baumwurzeln, die ebenso der Dekoration, wie auch dem Schleckerchen verstecken dienen.

Schlafen Sie eine Nacht über Ihre Gartenplanung

Wenn Sie den Grundriss Ihres Gartens aufgezeichnet und die vier Listen angefertigt haben, lassen Sie die Planung zur Gartengestaltung einen Tag liegen. Oft verändern sich Ideen über eine Nacht. Wenn Sie am nächsten Tag feststellen, dass Sie die gleichen Ideen erneut aufstellen würden, beginnen Sie mit der weiteren Gartengestaltung.

  • Beginnen Sie mit der Planung Ihrer Gartenumzäunung. Daran an schließt sich die Überlegung zu den Ruheplätzen. In der Regel befindet sich der Ruheplatz nahe dem Haus und/oder der Gartentür. Auf jeden Fall sollten Sie den Ruheplatz für Hund und Mensch miteinander kombinieren. Auch der Futter- und Tränkeplatz sollten unweit und geschützt stehen
  • Zweckmäßig ist es auch, den Hobbygärtnerbereich sowie die Hundehütte in Richtung Haus- und Ruhefläche zu platzieren, denn damit hätten Sie die Gartenplätze, die Sie persönlich zur Erholung benötigen, für Ihren Hund mit einer unsichtbaren Zone zur "Ruhezone" deklariert. In der Regel ist es auch so, dass Ihr Hund dort wo Sie sind, ebenfalls sein möchte. Deshalb bietet sich die Kombination sehr an.
  • Rechnen Sie damit, dass ein Hund, der gerne ins Wasser geht, oder buddelt, sich an Ort und Stelle auch ausschüttelt. Deshalb macht es Sinn, Wasser- und Sandstelle, die einem Ministrand ähneln, ans andere Ende des Gartens zu verlegen. Platzieren Sie eine Rasenfläche zur Trennung zwischen Ruhezone und Planschecke, damit der Hund sich durch Rennen bestmöglichst reinigen kann.
  • Einen Agilitybereich sollten Sie so anlegen, dass er noch ausreichend Tobplatz auf der Rasenfläche belässt. Das erreichen Sie, indem Sie die Agilitygeräte wie einen Zirkel am Außenrand des Rasens platzieren. Wählen Sie zur Gartengestaltung in jedem Fall einen strapazierbaren Rasen und lassen Sie sich zur Pflanzenwahl beraten, damit keine giftigen Pflanzen den Garten zieren.
  • Zu einem Toilettenplatz gibt es zweigeteilte Meinungen. Normalerweise sollten Sie mit Ihrem Hund ausreichend spazieren gehen, damit er sich lösen kann. Wenn das nicht möglich ist, können Sie natürlich einen Sandplatz in der äußersten Gartenecke einrichten und Ihren Hund dazu erziehen, diesen zu benutzen.
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