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Garten - Holz für den Winter richtig lagern

Ob für den heimischen Kamin im Winter oder für die Feuerschale auf der Gartenhausterrasse - Feuerholz für den Winter will gut und trocken aufbewahrt werden, damit Sie Freude daran haben. Ob das Holz durch Rodung oder radikale Baumschnittarbeiten in Ihrem eigenen Garten angefallen ist oder ob Sie Feuerholz kaufen, Ihr Garten ist auf jeden Fall ein geeigneter Ort, um es zu lagern. Wie Sie es richtig machen, lesen Sie hier.

Prasselndes Kaminfeuer braucht trockenes, gutes Holz.
Prasselndes Kaminfeuer braucht trockenes, gutes Holz.

Was Sie benötigen:

  • überdachter Lagerort
  • Holzregal

Warum im Garten lagern?

Kaminholz sollte vor Regen geschützt und trocken, aber im Freien gelagert werden - und das über mindestens zwei Jahre.

  • Der Lagerort muss gut durchlüftet sein. Deshalb eignet sich z. B. ein Keller nicht zum Lagern von Holz, zumindest nicht während der ersten Trocknungsphase. Wenn das Holz erst einmal durchgetrocknet ist, kann es selbstverständlich in einem trockenen Innenraum gelagert werden.
  • Bis dahin ist aber Ihr Garten optimal. Besonders praktisch und gut für ein geplantes Holzregal wäre der Platz an einer nach Süden ausgerichteten (Garten-) Hauswand. Denkbar wäre natürlich auch ein offener Schuppen, in dem die Luft gut zirkulieren kann.
  • Beachten Sie aber in jedem Fall einen nötigen Abstand zur Wand von mindestens 5 bis 10 cm, den Sie aber auch beim Stapeln der Holzscheite herstellen können, wenn das Regal direkt an der Wand anschließt bzw. - wie in einem Schuppen - das Holz gar nicht in einem Regal gestapelt wird. 

So stapeln Sie das Holz

  • Stapeln Sie optimalerweise Ihr Kaminholz in bereits ofengerecht gespaltenen Holzscheiten. Sowohl lange Stämme als auch zwar kurze, aber immer noch runde Holzstücke (Rundhölzer) trocknen erheblich langsamer, als wenn Sie das Brennholz bereits in dreieckförmige Holzstücke gespalten haben.
  • Achten Sie beim Stapeln darauf, dass sowohl zur Wand hin als auch zwischen den Scheiten immer genug Platz bleibt, damit die Luft dazwischen gut zirkulieren kann. So trocknet Ihr Holz viel schneller. Mit unterschiedlich großen Holzstücken, wie Sie bei eigenem Gartenholz anfallen ist dies recht leicht zu bewerkstelligen. Wenn Sie sehr gleichmäßige Kaminholzstücke haben, schichten Sie sie locker, ggf. auch mal mit einer Querreihe dazwischen.
  • Das Holzregal zum Lagern von Kaminholz muss über ein Dach verfügen, damit Ihr Holz vor Regen und anderen Witterungseinflüssen geschützt wird. Keinesfalls sollten Sie aber eine Plane etc. über den Holzstapel breiten, denn damit behindern Sie eine gleichmäßige Durchlüftung des Stapels.

Regale für die Lagerung von Holz im Garten

Regale für die Lagerung von Brennholz können Sie in den verschiedensten Ausführungen in Garten - und Baumärkten kaufen.

  • Achten Sie darauf, dass es sich um ein stabiles Regal handelt, welches über ein gutes Dach verfügt, damit es die spätere Holzlast gut aushält und Ihr Holz optimal vor Nässe schützt.
  • Natürlich können Sie ein Kaminholzregal auch selbst bauen. Wenn Sie handwerklich begabt sind, ist es kein Problem. Ein selbst gebautes Regal hat den Vorteil, dass Sie es 100-prozentig an die Platzgegebenheiten in Ihrem Garten anpassen können.

Eine kleine Kaminholzfibel

  • Ganz grundsätzlich gilt: Verfeuern Sie nur naturbelassenes, unbehandeltes Holz. Im Prinzip kann man sagen, dass sich jede (gut durchgetrocknete) Holzart für den Kamin eignet, aber natürlich haben die unterschiedlichen Hölzer auch unterschiedliche (Brenn-) Eigenschaften.
  • Harthölzer sind besonders gut geeignet, weil sie langsam und gleichmäßig brennen - das sind zum Beispiel Buche und Eiche. Eiche brennt ausgesprochen langsam, macht aber eine ganze Menge Asche, Buche ist fast genauso langsam brennend, lässt aber dazu noch wenig Asche übrig und brennt ausgesprochen schön/gleichmäßig.
  • Zum Anfeuern bestens geeignet sind Fichte und Birke. Hier müssen Sie aber recht häufig nachlegen. In der Mitte der unterschiedlichen Qualitäten liegen Obstgehölze. Apfel, Birne und Pflaume machen ebenso schöne und gemütliche Wärme wie die bereits erwähnten Waldbäume.

Ein Test, ob Ihr Holz trocken genug ist, kann übrigens so aussehen: Werfen Sie ein Holzscheit ins Feuer. Zischt das Holz oder bilden sich gar Wasserbläschen auf der Oberfläche, ist es noch nicht trocken genug zum Verfeuern.

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