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Gärtnerschreck

Gärtnerschreck verschönert mit sternenförmigen Blüten den Garten. Die kleine Pflanze lässt sich leicht selbst anbauen und pflegen - ist aber giftig.

Der Gärtnerschreck ist ein pflegeleichtes Zwiebelgewächs mit ausdauernder Blütezeit.
Der Gärtnerschreck ist ein pflegeleichtes Zwiebelgewächs mit ausdauernder Blütezeit.

Wissenswertes über den Gärtnerschreck

Der Gärtnerschreck ist nicht mit dem gleichnamigen Unkraut Giersch zu verwechseln. Es handelt es sich um ein hübsches Zwiebelgewächs, welches mit kleinen Blüten den Garten ziert. Es gibt circa 200 unterschiedliche Arten, von denen alle giftig sind. In der freien Wildbahn entdecken Sie die Pflanze in Europa, Afrika und Asien. Die ursprüngliche Heimat ist Südafrika.

Gärtnerschreck finden Sie auch unter der Bezeichnung Gärtnertod, Milchsterne und Stern von Bethlehem. Die Pflanze gehört zur Gattung Ornithogalum und zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Ursprünglich zählte sie zu den Hyazinthenpflanzen (Hyacinthaceae). Zu den beliebtesten Arten gehören Ornithogalum umbellatum und Ornithogalum dubium. Während die zuerst genannte weiße Blüten hervorbringt, entfaltet die andere orangefarbene Dolden.

Schaffen Sie im Garten optimale Bedingungen, öffnen die Pflanzen bereits ab April nach und nach ihre traubenförmigen Blüten. Diese setzen sich aus bis zu 20 Einzelblüten zusammen. Die sternenförmigen Gebilde gedeihen in den Farbtönen Gelb, Orange und Weiß. Ist der geeignete Standort außerdem warm und hell, erreichen sie eine Wuchshöhe von bis zu 30 Zentimetern.

Wie zahlreiche andere Zwiebelgewächse auch, ist der Gärtnerschreck aufgrund des Giftes mit Vorsicht zu genießen. Beim Verzehr der Zwiebel können die enthaltenen Glykoside für Menschen und Tiere gefährlich werden.

Anbautipps für den Stern von Bethlehem im Garten

Je nach Belieben lässt sich die Pflanze im Freiland oder im Topf kultivieren. Wählen Sie einen hellen und sonnigen Standort aus. Ein humusreicher und durchlässiger Boden bietet den optimalen Untergrund. Vermeiden Sie unbedingt Staunässe, damit keine Fäulnis an den Wurzeln entsteht. Bei Trockenheit ersetzt regelmäßiges Gießen den notwendigen Regenschauer.

Damit die Blumenzwiebeln gut gedeihen, setzen Sie sie im Abstand von circa 15 Zentimetern in den Boden. Richtig gesetzt zeigt die flache Seite mit den Wurzeln nach unten. Die Tiefe sollte zweimal so tief sein, wie die Knolle dick ist. Eine mäßige Wassergabe unterstützt die Knollen beim Keimen.

Da der Gärtnerschreck zu den kälteempfindlichen Gewächsen gehört, nehmen Sie die Zwiebeln im Herbst aus dem Boden. Die geeignete Lagerung erfolgt trocken, dunkel und bei circa zehn Grad Celsius. Empfehlenswert ist ein Karton oder eine Holzkiste in einem kühlen Kellerraum. Im nächsten Frühjahr pflanzen Sie die Knollen erneut in die Erde. Etwas Kompost im Pflanzloch unterstützt das Wachstum.

Die Vermehrung vom Gärtnerschreck erfolgt über die Blumenzwiebeln. Diese bilden während des Wachstums kleine Ableger an den Mutterzwiebeln oder den Brutzwiebeln aus. Bevor Sie die Knollen im Frühjahr einpflanzen, nehmen Sie die Ableger vorsichtig ab. Anschließend pflanzen Sie diese ein. 

Übrigens: Der Milchstern ist durch seine lange Blühdauer nicht nur im Garten eine Zierde. Die lieblichen Blumen eignen sich auch zur Kultivierung im Topf und als Zimmerpflanze. Ebenso lässt sich mit den kleinen Pflanzen ein hübscher Frühlingsstrauß binden.

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