Sie haben als Kind gerne Gänseblümchen gegessen? Haben sie die weiß-gelben Blüten auf Ihr Butterbrot gelegt oder in den Salat gegeben? Gänseblümchen essen ist sogar gesund. Seine Inhaltsstoffe reinigen das Blut, helfen bei Lebererkrankungen und sind entwässernd. Auch als Rheumamittel sind Gänseblümchen bekannt. Geschmacklich gesehen, ist Gänseblümchen-Butter besonders interessant.
- 04.08.2010 Steffi Haid
- Die Gänseblümchenpflanze ist als Ganzes essbar. Von den Knospen über Blätter, Blüten und Wurzeln. Am besten schmecken die zarten Knospen, jungen Blätter und frischen Blüten. Die beste Jahreszeit für Gänseblümchen ist der späte Frühling. Die ersten Pflänzchen des Jahres schmecken noch zart und nussig. Je weiter das Jahr fortschreitet, desto bitterer und schärfer werden die Blumen. Die Wurzeln werden vor allem in der Heilkunde verwendet. Diese also bitte nicht als Butter verarbeiten.
- Pflänzchen gut waschen und trockentupfen. Vorsichtig behandeln, sonst fallen die Blüten zu sehr zusammen. In mundgerechte Stücke schneiden.
- Die Butter sollte ungefähr Zimmertemperatur haben und recht weich sein. So lässt sie sich am besten verarbeiten. Gefrorene oder kalte Butter nicht in der Mikrowelle heiß machen, sondern ihr die Zeit geben, in der Umgebung warm zu werden. In der Mikrowelle wird die Butter nicht gleichmäßig erhitzt und so haben Sie auf der einen Seite einen Buttersee und auf der anderen Seite noch feste Masse.
- Sind die Gänseblümchen vorbereitet und die Butter gut temperiert, mischen Sie die beiden Komponenten mit einem Esslöffel untereinander. Gut geht das auch mit den Händen.
- Zum Abschmecken können Sie weitere Gartenkräuter hinzugeben: Zitronenmelisse, Lavendel, Thymian schmecken toll. Vorsichtig mit Pfeffer, weil die Blumen schon recht scharf sind. Mit Meersalz abrunden.
- Besonders gut schmeckt die Gänseblümchen-Butter auf frischem Bauernbrot. Leider ist die Butter nicht lange haltbar, so sollte diese schnell verbraucht oder eingefroren werden.