Alle Kategorien
Suche

Fußkrämpfe beim Sport vermeiden - so geht's

Fußkrämpfe sind, wie alle anderen Muskelkrämpfe auch, eine echte Plage. Nicht nur, dass sie weh tun, sie behindern auch effektiv jede weitere Bewegung. Mit geeigneten Mitteln im Vorfeld kann man Fußkrämpfe verringern oder sogar vermeiden.

Fußkrämpfe beim Sport können Sie vermeiden.
Fußkrämpfe beim Sport können Sie vermeiden.

Was Sie benötigen:

  • Wissen über das Entstehen von Krämpfen
  • passendes Schuhwerk

Der einfachste Weg, Fußkrämpfe zu verhindern, ist, den Vorgang des Krampfens zu verstehen. Es wird Ihnen mit diesem Wissen sehr viel leichter fallen, Ihren eigenen Sport, Ihre Ausrüstung und Ihren körperlichen Zustand auf krampffördernde Aspekte zu beleuchten und so an Ihre Erfordernisse anzupassen, dass Fußkrämpfe der Geschichte angehören oder sich zumindest deutlich zu reduzieren.

Fußkrämpfe und Muskelkrämpfe im Allgemeinen

  • Muskelkrämpfe treten am ganzen Körper auf, gehäuft aber in den Beinen. Sie haben, so wie auch Fußkrämpfe, verschiedene Ursachen. Im Gefolge einiger Erkrankungen können Krämpfe auftreten, aber auch während der Schwangerschaft. Alle nicht auf diesem Wege verursachten Fußkrämpfe sind idiopathisch, der Grund ist also nicht bekannt.
  • Beinkrämpfen kann man vorbeugen, die gleichen Regeln gelten auch für Fußkrämpfe. Den Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt sollte man dafür im Auge haben, die Trainingsbelastung nur langsam steigern und auf einen aufgewärmten Körper in passender Kleidung achten.
  • Sollte doch mal ein Krampf auftreten, hilft das passive Dehnen der krampfenden Muskeln, eventuell bei gleichzeitigem Anspannen der Antagonisten. Im Falle eines Fußkrampfes geschieht das am besten ohne Schuhe, was aber oft praktisch nicht umzusetzen ist.
  • Wenn es Ihnen gelingt, den Schuh bei krampfendem Fuß auszuziehen, dann sollten Sie es tun. Setzen Sie sich hin und nehmen Sie den krampfenden Fuß in die Hände. Mit den Fingerspitzen beider Hände drücken Sie kräftig und mit gleich bleibendem Druck gegen die krampfende Muskulatur, die sich in der Regel unter der Fußsohle befindet.
  • Gleichzeitig können Sie noch die Fuß- und vor allem die Zehenspitzen hochziehen. Wenn Sie den Schuh nicht ausziehen können, bleibt Ihnen nur das Hochziehen des Fußes und der Zehen im Schuh. Versuchen Sie aber bei nachlassendem Fußkrampf, den Schuh auszuziehen und die Fußsohle wie oben beschrieben zu dehnen.

Passende Sportschuhe können schmerzhafte Muskelkrämpfe am Fuß verhindern

Sollten Sie zu Fußkrämpfen neigen, kann das neben alle anderen Gründen auch an Ihren Schuhen liegen. Damit sind sowohl Ihre Freizeitschuhe, als auch Ihre Sportschuhe gemeint.

  • Der wichtigste Aspekt, den Sie hier beachten sollten, ist eigentlich eine Binsenweisheit - der Schuh muss Ihnen passen. Sowohl zu kleine, als auch zu große Schuhe können Fußkrämpfe begünstigen. Dazu kommt die Gestaltung der Sohlen.
  • Wenn Sie über normal gesunde Füße verfügen, brauchen Sie keine besonderen Schuhe. Es ist nicht zwingend ein Fußbett erforderlich, auch keine Pro- oder Supinationsunterstützung, keine Fersenpositionierung und keine zusätzliche Dämpfung in der Sohle.
  • All diese durchaus sinnvollen Schuhunterstützungen sind, im richtigen Falle angewandt, ein Segen, im falschen Fall mitunter die Quelle von Problemen. Besonders zu weiche Sohlen mit zu viel Dämpfung und zu weite Schuhe, in denen der Fuß rutscht, sind die Ursache von schuhbedingten Fußkrämpfen.
  • Bei Schuhen, die Sie in Ihrer Freizeit oder in der Arbeit tragen, können auch Absätze, und vor allem hohe Absätze, zu Fußkrämpfen, darüber hinaus zu verkürzten Muskeln an Fuß und Unterschenkel führen, was ebenfalls ein Grund für Krämpfe sein kann, die sich dann meist in Ruhe oder direkt beim Sport zeigen.

Wählen Sie Ihre Sportschuhe also unbedingt nach Ihren Erfordernissen und Gegebenheiten aus und lassen sich vom Fachmann beraten. Das erspart Ihnen mitunter viele schmerzhafte Fußkrämpfe.

Teilen:
Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.