Lassen Sie die Immobilie vor dem Kauf begutachten

Wenn Sie ein "gebrauchtes" Haus kaufen wollen, dann tun Sie gut daran, die Immobilie vorher begutachten zu lassen, so bleiben Sie von bösen Überraschungen verschont. Kalkulieren Sie Gutachter-Kosten beim Hauskauf mit ein.

  • Nicht jede für eine Immobilie geforderte Summe ist gerechtfertigt. Es werden oft erst Jahre nach dem Kauf versteckte Mängel am Gebäude und seiner Bausubstanz entdeckt. Hier kann ein Gutachter helfen, den jeweiligen Wert des Hauses vorher richtig einzuschätzen. Er prüft dabei den Kaufvertrag und findet auch heraus, ob sich Schimmel am Mauerwerk befindet. Er ist sogar in der Lage, den Preis des Hauses herunterzuhandeln. Kalkulieren Sie dies bei den Gutachterkosten mit ein.
  • Solche Fachleute sind spezielle Gutachter und Hausinspektoren. Sie unterstützen immer den neuen Eigenheimbesitzer und auch jene, die planen, es zu werden.
  • Diese wertvolle Dienstleistung  bieten zahlreiche Fachleute auch im Internet an. Hierbei erstellt ein Immobilien-Gutachter ein Verkehrswertgutachten. Abgerechnet wird es nach der HOAI. Dies ist eine Honorarordnung für Architekten sowie Ingenieure. Meist entstehen dabei Kosten in Höhe von 1000 bis 1500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer am Beispiel eines Einfamilienhauses. 
  • Manche Gutachter berechnen darüber hinaus auch Kosten für die Anfahrt und die  Besichtigung des Hauses. Lassen Sie sich vor Auftragsvergabe immer ein konkretes Angebot erstellen.
  • Manchmal ist es auch so, dass Sie nur im Erfolgsfalle eine Provision für die Ersparnis beim Hauskauf durch das Gutachten bezahlen.
  • Gehen Sie bei der Kalkulation der Gutachterkosten davon aus, dass bei einer Kaufsumme bis 200.000 Euro 30 % Provision auf die entstehende Ersparnis anfallen. Ab 500.000 Euro können 20 % berechnet werden. 
  • Wählen Sie einen Gutachter, der seine Provision im Erfolgsfalle berechnet und nicht einen, welcher nach der sogenannten HOAI abrechnet. Sparen Sie so Gutachterkosten.