An vielen Schulen ist es üblich gegen Ende der Schulzeit ein Schülerpraktikum zu machen. Dazu wird von vielen Praktikumsplätzen wie bei einer normalen Berufsbewerbung ein Lebenslauf erwartet, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler im Betrieb oder in einer Institution vorstellen. Ein guter Lebenslauf ist für Sie wie eine ausführliche Visitenkarte und ein wichtiger Teil Ihrer Bewerbung. Allerdings sollten Sie einige Punkte beim Schreiben beachten.
- 08.02.2012 Jordan Galleta
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
Das Formale für den Lebenslauf
- Ein Lebenslauf für ein Schülerpraktikum ist im Allgemeinen meistens ein bis zwei Seiten lang und wird getippt verschickt oder abgegeben, sofern der Arbeitgeber nichts anderes wünscht.
- Wenn Sie einen Lebenslauf schreiben wollen, sollten Sie ein Standardformat für den Text auswählen. Das heißt, schreiben Sie in Schriftgröße 12 und wählen Sie eine seriöse Schriftart. Meistens werden Times New Roman oder Arial verwendet. Wer etwas Abwechslung schaffen möchte, kann auch Calibri oder Book Antiqua ausprobieren.
- Achten Sie auf einen übersichtlichen Aufbau Ihrer Inhalte. Alle inhaltlichen Oberpunkte ordnen Sie links auf Ihrem Dokument an. Die Unterpunkte schreiben Sie rechts auf. Sie werden in kurzen Sätzen oder Stichpunkten formuliert.
Ihre Qualitäten für ein Schülerpraktikum
Mit den folgenden und häufig verwendeten Oberpunkten strukturieren Sie Ihren Lebenslauf für ein Schülerpraktikum ideal:
- Als Überschrift schreiben Sie „Lebenslauf“ über Ihr Schreiben. Es wirkt optisch ansprechender, wenn Sie den Titel mit der „Fett“-Schrifteinstellung hervorheben und evtl. auch ein bis zwei Schriftgrößen mehr auswählen.
- Oben rechts wird oft ein Bild des Bewerbers platziert. Achten Sie auf ein seriöses Porträtfoto mit einem unauffälligen Hintergrund. Schülern tragen natürlich keinen Business-Dress auf dem Foto. Normale ordentliche Kleidung reicht vollkommen aus. Bewerbungsfotos sind inzwischen nicht mehr verpflichtend, um Diskriminierungen vorzubeugen. Trotzdem ist es ratsam weiterhin Fotos zu verwenden, um Ihrem Lebenslauf eine persönliche Note zu verleihen.
- Wichtig sind natürlich zuerst Informationen zu dem Oberbegriff „Persönliche Daten“. Dazu gehört: Name, Anschrift, Geburtsdatum und Geburtsort. Bei jungen Menschen erwartet man zudem häufig noch Angaben zu den Eltern. Meist reichen dafür die Namen und Berufe.
- Unverzichtbar in Ihrem Lebenslauf sind die bisherigen Angaben zu dem Oberbegriff „Schulische Ausbildung“. Das beinhaltet das Einschulungsjahr, Name und Ort der Grundschule. Die gleichen Angaben müssen Sie auch für die weiterführende Schule angeben.
- Danach können Sie unterschiedliche Informationen zu Ihrer Person aufführen. Überlegen Sie, welche Erfahrungen Sie für den angestrebten Praktikumsbereich mitbringen. Unter dem Oberbegriff „Praktische Erfahrungen“ können Sie beispielsweise vorherige Praktika oder kleinere Jobs aufzählen.
- Haben Sie einen Schreibmaschinenkurs belegt oder sind freiwillig tätig? Sind Sie ein Computergenie? Auch das dürfen und sollten Sie erwähnen, erst recht, wenn es zudem Praktikum passt. Auch Schulprojekte und Arbeitsgruppen, an denen Sie teilnehmen, sind interessante Informationen für Ihren Lebenslauf.
- Sind Sie in einem Verein, dann könnte auch dies nützliche Eigenschaften von Ihnen zeigen. Natürlich können diese Seiten von Ihnen auch unter dem Begriff „Hobbys“ vorgestellt werden. Dahin passen auch individuelle Vorlieben wie Sportarten, kreative Vorlieben oder geistige Aktivitäten.
- Lassen Sie unter Ihren letzten Angaben ein paar Zeilen frei, sodass eine Lücke entsteht. Schreiben Sie zuletzt Ort und Datum auf. Auf dem ausgedrucktem Lebenslauf sollten Sie in dieser Lücke Ihre handschriftliche Unterschrift eintragen, denn das gehört unbedingt dazu. Sie bestätigen dadurch die von Ihnen gemachten Angaben.
Wenn Sie dies alles beachtet haben, lesen Sie den Lebenslauf aufmerksam mehrmals durch. Alle Fehler korrigiert? Dann müssen Sie nur noch das Dokument ausdrucken und Ihr Foto aufkleben. Ein Geodreieck kann helfen, falls Sie kein Augenmaß besitzen. Und zu guter Letzt: Vergessen Sie Ihre Unterschrift unter dem Lebenslauf nicht. Viel Erfolg mit Ihrer Bewerbung!