- 08.12.2011 Markus Tacik
- Angemessene Kleidung
Das sollten Sie vor Ihrer Karate-Übungsstunde tun
Keine Angst, wenn Sie zu einem Probetraining gehen, wird niemand von Ihnen Vorkenntnisse erwarten. Ein paar Vorbereitungen sollten Sie dennoch treffen, um nicht negativ aufzufallen:
- Karate wird in der Regel barfuß trainiert. Daher sollten Ihre Fußnägel kurz und ordentlich geschnitten sein. Dies hat nicht nur ästhetische Gründe. Beim Treten stellen lange Fußnägel ein Verletzungsrisiko für alle Beteiligten dar.
- Es gibt zwar Karate-Stile und Verbände, die etwas martialischer sind als andere, dennoch sollten Sie nicht mit der Erwartung ins Probetraining gehen, dort zu lernen, wie man sich prügelt. Mit einer solchen Einstellung werden Sie der Kampfkunst nicht gerecht und werden sich selbst nicht glücklich machen.
- Es kann nicht schaden, sich zumindest im Vorfeld ein wenig mit den verschiedenen Rängen, die durch unterschiedliche Gürtelfarben signalisiert werden, auseinandergesetzt zu haben. So können Sie beim Training schnell zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen differenzieren.
Dies gilt es beim Probetraining zu beachten
- Ziehen Sie auf jeden Fall geeignete Kleidung an. Sie müssen sich nicht schon für das Probetraining einen der charakteristischen weißen Anzüge kaufen, die bei vielen japanischen Kampfkünsten Verwendung finden, aber Ihre Kleidung sollte Ihnen möglichst viel Bewegungsfreiheit geben.
- Zeigen Sie sich beim Probetraining stets respektvoll. Es wird in den Kampfkünsten oftmals als respektlos erachtet, wenn ein Schüler oder gar ein Neuling anfängt, mit einem höhergestellten Grad zu diskutieren. Respekt sollten Sie aber nicht nur Ihrem Lehrer, sondern grundsätzlich auch Ihren Mitschülern entgegenbringen. Wenn Sie sich bei der Dojo-Etikette unsicher sind, fragen Sie einfach nach.