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Fünf Tibeter - eine Anleitung

Fünf Tibeter - eine Anleitung1:43
Video von Laura Klemke1:43

Die Fünf Tibeter sind spezielle Übungen, die sich positiv auf Ihren Geist und Körper auswirken. Halten Sie sich genau an die Anleitung und führen Sie die Übungen korrekt durch, so sollen sich Ihre Vitalität und Ihr körperliches Wohlbefinden verbessern.

Wissenswertes über die Fünf Tibeter

Die Fünf Tibeter sind eine Reihe von Übungen, die Sie problemlos bei sich zu Hause durchführen können. Im Detail handelt es sich dabei um speziell aufeinander abgestimmte Körperübungen, die ursprünglich aus dem tibetanischen Hochland stammen und zu denen es eine passende Anleitung gibt. Diese Übungen sollen Ihre "Chakren", die Energiezentren Ihres Körpers, harmonisieren und anregen. Die Kombination aus gymnastischen Übungen und spezieller Atemtechnik soll sich positiv auf Geist und Körper auswirken. Als Anfänger sollten Sie die Fünf Tibeter jeweils dreimal wiederholen. Nach einer Weile können Sie die Zahl der Wiederholungen nach und nach steigern. In Deutschland werden diese Übungen in vielen Fitnessstudios, Wellnesshotels, in Betrieben und auch in Volkshochschulen durchgeführt. Möchten Sie sich auch einmal an den Übungen versuchen, so sollten Sie sich streng an die Anleitung halten. Die Übungen werden in einer festgelegten Reihenfolge und streng nach den Nummern durchgeführt.

Eine Anleitung zu den Übungen

  1. Die erste Übung der Fünf Tibeter nennt sich "der Kreisel" und wird im Stehen durchgeführt. Die Anleitung ist relativ einfach und auch für Anfänger geeignet. Sie drehen sich dazu im Uhrzeigersinn um Ihre eigene Achse und strecken gleichzeitig Ihre Arme aus. Tun Sie dies nur so lange, bis Sie einen leichten Schwindel verspüren.
  2. In der zweiten Übung, "der Kerze", liegen Sie flach auf dem Rücken und nähern sich langsam mit Ihrer Halswirbelsäule an den Boden an. Nacken und Kopf werden in der Position gehalten und als Letztes nähert sich nun Ihr Rücken an den Boden an. Heben Sie Ihre Beine und den Kopf auf einmal an und halten Sie dabei Ihre Beine gestreckt. Halten Sie diese Position eine Weile, so lange Sie können.
  3. Die dritte Übung nennt sich "der Halbmond" und beginnt im Kniestand. Stellen Sie Ihre Zehen auf den Boden und legen Sie Ihre Hände in Ihren Gesäßbereich. Beugen Sie nun den Kopf nach hinten, übertreiben Sie es aber nicht. Zur gleichen Zeit beugen Sie auch Ihre Wirbelsäule nach hinten und halten diese Position.
  4. "Die Brücke" ist die vierte Übung der Fünf Tibeter und wird laut Anleitung aufrecht auf dem Boden sitzend durchgeführt. Legen Sie dazu Ihre Hände neben Ihr Gesäß und schieben Sie dieses in Richtung Ihrer Füße, bis es leicht vom Boden abhebt. Schieben Sie weiter, bis Sie eine Brücke bilden. Legen Sie dann Ihren Kopf in den Nacken, aber überstrecken Sie sich nicht. Halten Sie diese Position ebenfalls eine Weile.
  5. Die fünfte Übung der Tibeter heißt "der Berg" und wird flach auf dem Bauch liegend absolviert. Stellen Sie dabei Ihre Zehen auf und legen Sie Ihre Hände flach in Schulterhöhe auf den Boden. Sie stemmen sich hoch und gelangen dadurch in die Liegestützposition. Lassen Sie dann Ihren Bauch durchhängen und bringen Sie Ihre Füße zurück auf die Zehenspitzen. Das Gesäß ziehen Sie als Nächstes nach oben und versuchen dabei, Ihre Wirbelsäule zu begradigen. Ihr Kopf befindet sich zwischen Ihren Armen und Ihre Knie sollten dabei gestreckt bleiben. Verweilen Sie in dieser Position eine kurze Zeit.

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