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Füller mit Radiergummi - Hinweise

Früher gab es zum Füller den Tintenkiller, mit dem Fehler „gekillt“ werden konnten. Mittlerweile gibt es das Schreibutensil auch mit Radiergummi. Vor allem mancher Schreibanfänger findet das sehr praktisch.

Füller gibt es auch mit Radiergummi.
Füller gibt es auch mit Radiergummi.

Schreiben mit dem Füller

Schüler der unteren Klassen müssen in der Regel nach wie vor mit dem Füller schreiben. Auch viele Erwachsenen benutzen das Schreibgerät jedoch gerne.

  • Die meisten Menschen bevorzugen zum Schreiben einen Kugelschreiber. Er ist schnell von Diensten, weil er keine Verschlusskappe hat, kleckst und verschmiert nicht und Tinte muss auch nicht ständig nachgefüllt werden. Für Schüler gilt jedoch nach wie vor, dass sie, meist ab der zweiten Klasse, das Schreiben mit dem Füller erlernen müssen. Manche Erwachsenen wiederum bevorzugen den Füllfederhalter aus ästhetischen Gründen.
  • Füllhalter haben am vorderen Stiftende eine Metallfeder, mit der die Tinte beim Schreiben aufs Blatt übertragen wird. Vor allem für Kinder ist das anfangs meist nicht leicht und es kommt häufiger zu Klecksen oder sie verwischen das Geschriebene mit dem Ärmel.
  • Kam es früher zu Fehlern, musste der Schreiber das falsche Wort durchstreichen und neu hinschreiben, später wurde der Tintenkiller erfunden, der das Wort tilgte. Mit Tinte darüber zu schreiben funktionierte aber lange nicht, erst im Laufe der Zeit kamen Tintenkiller auf, die dies ermöglichten. Davor gab es eigene dünne blaue Stifte zum Überschreiben. Wirklich schön sahen die Korrekturen aber weder mit dem Stift noch später mit dem Füller aus.

Füllhalter mit Radiergummi

Seit einiger Zeit sind auch Füllfederhalter mit Radiergummi auf dem Markt.

  • Die Füller mit Radierer heißen genau genommen Tintenroller, auch wenn die wenigsten sie so bezeichnen. Dabei fließt die Tinte nicht aus einer Feder, sondern entlang einer kleinen Kugel, ähnlich, wie es auch beim Kuli der Fall ist. Das Schreiben mit dem Tintenroller fällt vielen Schreibanfängern leichter als mit dem Federhalter. Meist haben die Roller am anderen Ende einen Radiergummi. Mit diesem kann der Schreiber Fehler leicht ausradieren, um das Wort anschließend neu zu schreiben.
  • Hat ein solches Schreibgerät eine gute Qualität, sieht der Leser einem Text nicht an, dass an manchen Stellen radiert und ausgebessert wurde. Ein Problem für manchen Nutzer ist es jedoch, dass die Tintenpatronen oft relativ teuer sind.
  • Beachten müssen Sie außerdem, dass bei vielen dieser Stifte die Tinte weder hitze- noch wasserfest ist und ein wichtiger Text damit unversehens verschwinden kann. 
  • Hinzu kommt, dass Schreibgeräte mit Radiergummi nicht dokumentenecht sind, schließlich könnte eine Unterschrift problemlos wegradiert und auch noch durch eine andere ersetzt werden. Das Gleiche gilt für einen Eintrag von Hand. Schulkindern dürfte das egal sein, für sämtliche Zwecke sind die Füllhalter mit Radierer jedoch nicht geeignet.  

Wer einem Schreibanfänger, der sich mit dem Federhalter schwertut, das Schreiben erleichtern möchte, ist mit einem Tintenroller samt Ratzefummel oft gut bedient.

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