Immer mehr Menschen achten bei Ihrer Ernährung auf gesunde und für die Natur verträgliche Lebensmittel. Für eine besondere Form der Ernährung entscheiden Sie sich, wenn Sie Frutarier werden möchten. Frutarier sind Vegetarier bzw. Veganer, die sich strengen Ernährungsregeln zum Schutz der Natur unterordnen.

Regeln für Frutarier

  • Als Frutarier müssen Sie darauf achten, nur Lebensmittel zu sich zu nehmen, die die Natur Ihnen freiwillig gibt. Dazu gehören jegliche Obstsorten wie zum Beispiel Äpfel, Bananen, Orangen, Birnen usw.
  • Auch Nüsse und Beeren sowie einige Samenformen dürfen Sie essen.
  • Gemüsepflanzen, Getreide und jegliche Form von tierischen Produkten dürfen Sie jedoch nicht essen. So wachsen Kartoffeln oder Möhren beispielsweise direkt an bzw. als Wurzel der Pflanze. Eine Ernte würde die Pflanze zerstören, was Sie als Frutarier unbedingt vermeiden sollten.

Mangelerscheinungen bei frutarischer Ernährung

  • Achten Sie als Frutarier auf Mangelerscheinungen. Diese können in Form von Müdigkeit, schlechtem Schlaf, Gereiztheit und dem Gefühl, dauerhaft kraftlos zu sein, auftreten. Durch die frutarische Ernährung kann es zu einem Mangel an Proteinen, Vitamin B12, Zink, Eisen, Calcium und Jod kommen.
  • Wenn Sie das Gefühl haben, an einem Mangel zu leiden, konsultieren Sie möglichst bald einen Arzt und lassen Sie dies überprüfen.
  • Falls Sie schwanger sind oder stillen, sollten Sie von einer frutarischen Ernährung absehen! Auch Leistungssportler, Säuglinge und Kinder sollten sich nicht ausschließlich frutarisch ernähren.
  • Ein weiteres Problem kann eine Lebensmittelunverträglichkeit gegenüber Nüssen, Fructose, bestimmten Obstsorten und Soja sein, was zu einer extremen Einschränkung Ihres Speiseplans führen kann.