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Frostsichere Fliesen - darauf sollten Sie beim Verlegen achten

Gefällt Ihnen der Farbton einer Wand im Wohnzimmer nicht mehr, überstreichen Sie das Ganze einfach. Auch ein krummer Nagel lässt sich einfach wieder aus der Wand ziehen. Bei der Wahl der Fliesen sollte man nicht daneben greifen. Das gilt besonders, wenn es um frostsichere Fliesen für die Terrasse oder den Balkon geht.

Trittsichere Fliesen im Außenbereich einsetzen
Trittsichere Fliesen im Außenbereich einsetzen

Was Sie benötigen:

  • Abdichtmörtel
  • Fliesen für den Außenbereich
  • Fliesenkleber für den Außenbereich
  • Fugenmasse für den Außenbereich
  • Elektrisches Rührgerät
  • Gummihammer
  • Zahnkelle
  • Fliesenschneider
  • Fugengummi
  • Wasserwaage
  • Fugenkreuze
  • Abdeck-Klebeband

Jede Fliese, egal ob Wand- oder Bodenfliese, muss, später bestimmten Ansprüchen gerecht werden. Neben der Fliesenform, der Farbe und Struktur stellt bei Bodenfliesen die Abriebfestigkeit ein wichtiges Auswahlkriterium dar.

Frostsichere Fliesen für die Terrasse auswählen

  • Das Material von Fliesen ist Ton. Fliesen vertragen Strapazen, doch unfehlbar sind sie nicht. Bei einer glasierten Oberfläche können Sie höchste Strapazierfähigkeit erwarten. Beschädigungen dieser Glasur oder ein teilweises Abplatzen lässt leicht Wasser eindringen. Dadurch kommt es auch zu Schädigungen am Untergrund. Beschädigte Fliesen sollten vor allem in Innenbereichen ausgetauscht werden.
  • Preiswerter wird der Einkauf nicht perfekt hergestellter Fliesen. Frostsichere Fliesen sollten Sie nur bei Maß- oder Farbabweichungen in einer 2. Sortierung kaufen. Fragen Sie im Fachhandel vor dem Einkauf nach Einsatzbereich, der Güte und der Belastbarkeit der Fliesen.
  • Für den Einsatz im Außenbereich sind Steinzeugfliesen zu empfehlen. Sie sind aufgrund einer sehr hohen Brenntemperatur (bis 1.300 Grad) von hoher Festigkeit. Weitere Vorzüge sind Abriebfestigkeit und Frostsicherheit. Selbst unglasierte Fliesen sind äußerst strapazierfähig.

Steinzeugfliesen im Außenbereich verkleben

  • Fliesen für den Außenbereich müssen der Gruppe I angehören und eine Abriebfestigkeit 4 bis 5 einschließen. Frostsicher und witterungsbeständig müssen natürlich auch Ihr Kleber und die Fugenmasse sein.
  • Sie verkleben die Fliesen mit einem Gefälle von mindestens 2 Prozent, damit sich später kein Regen- oder Schmelzwasser auf der Oberfläche sammelt.
  • Dehnungsfugen müssen ab einer Verlegefläche von mehr als 12 Quadratmeter einplanen.
  • Als Fugenabstand wählen Sie 6 Millimeter. Das reicht aus, um ein Zusammenziehen beziehungsweise eine Dehnung bei Temperaturschwankungen zu gewährleisten.
  • Wasser darf bei frostsicher verlegten Fliesen nicht vordringen. Mit einem Fliesen-Abdicht-Anstrich tragen Sie eine wasserfeste Sperrschicht auf, die den Untergrund abdichtet.
  • Danach können Sie Fliesenkleber anrühren (schnell mit einem Elektrorührer). Sie warten vor dem ersten Auftragen etwa 10 Minuten. Fliesenkleber tragen Sie auf den Boden und auf die Fliese auf,  das verhindert die Bildung von Hohlräumen.
  • Legen Sie die Fliesen satt auf. Mit einem Gummihammer können Sie nachhelfen. Etwa 10 Minuten bleiben Ihnen für eventuelle Korrekturen. Sie können Fliesenkleber auf mehrere Fliesen auftragen. Bis zum Verlegen darf sich allerdings noch keine Haut gebildet haben, sonst müssen Sie neuen Kleber auftragen.
  • Mit einem feuchten Schwamm wird der aus den Fugen quillende Kleber sofort entfernt. Die Fugenmasse streichen Sie nach einem Tag Wartezeit mit einem Fugengummi diagonal in die Fugen ein.

Verwenden Sie für eine Terrasse im Außenbereich auf jeden Fall nur frostsichere Fliesen. Sparen Sie weder hier noch beim Kleber und der Fugenmasse an der falschen Stelle.

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