Fressattacken schlagen nicht nur auf die Hüften, sondern aufgrund eines schlechten Gewissens danach auch auf das Gemüt. Mit der richtigen Ernährung kann der Heißhunger bald der Vergangenheit angehören.
- 02.02.2012 Marie Schnack
Fressattacken und woher sie kommen
- Fressattacken sind oft das Resultat einer falschen und einseitigen Ernährung.
- Zu viel Fett und zu viel Salz verursachen einige Zeit nach dem Essen die unbändige Lust auf Süßes.
- Sind in der Nahrung keine Nährstoffe, weil sie zerkocht, raffiniert oder anderweitig zerstört wurde, steigt der Hunger und der Appetit auch nach mehr Essen.
- Fressattacken haben allerdings nicht nur ernährungsphysiologische Gründe, sondern auch psychische. Depressionen, das Bedürfnis nach Trost oder Stress lassen viele Menschen essen.
Das können Sie gegen den Heißhunger tun
- Wenn Sie eine ernährungsbedingte Ursache Ihrer Fressattacken vermuten - wenn Sie also keine psychischen Belastungen oder Depressionen haben, die Sie zu der Schokolade oder zu den Chips greifen lassen - können Sie den Heißhunger mit einer Modifizierung Ihrer Essgewohnheiten bekämpfen.
- Essen Sie weniger Salz. Salziges Essen macht Lust auf Süßes. Würzen Sie mit Gewürzen oder Küchenkräutern und reduzieren Sie nach und nach Ihren Salzkonsum.
- Essen Sie weniger fettiges Essen, besonders in Verbindung mit Salz. Dabei sind nicht gesunde Pflanzenöle gemeint, sondern vor allem Frittiertes, fetthaltige tierische Produkte oder Fast Food.
- Um die Fressattacken dauerhaft loszuwerden, essen Sie mehr Rohkost, vor allem grünes Blattgemüse. Wenn Sie Salat, rohen Spinat und Ähnliches in Ihren täglichen Speiseplan einbauen, können die Fressattacken schon bald der Vergangenheit angehören.
- Wenn Sie Heißhunger auf Süßes haben, versuchen Sie, diesem zunächst mit Obst oder Trockenfrüchten oder auch mit schwarzem Tee zu begegnen.
- Beugen Sie den Fressattacken schon beim Einkaufen vor. Gehen Sie niemals hungrig einkaufen und kaufen Sie gesunde Dinge wie Obst, Gemüse, Salat und Nüsse, die Sie nicht zum gierigen Verschlingen animieren. Chips und Schokolade sollten gar nicht erst den Weg in Ihren Einkaufwagen finden.