Alle Kategorien
Suche

Freilandeier-Definition - so erkennen Sie den Unterschied

Freilandeier dürfen laut Definition der EU nur dann als solche verkauft werden, wenn den Hühnern ein ausreichend großer Auslauf zur Verfügung steht. Damit Sie als Verbraucher dies erkennen können, muss auf jedem Ei eine Kennzeichnung aufgebracht werden.

Bei Freilandeiern kommen die Hühner raus.
Bei Freilandeiern kommen die Hühner raus. © Joujou / Pixelio

Bei der Definition der verschiedenen Kategorien von Eiern unterscheidet man zwischen Bio-Eiern, Freilandeiern, Eiern aus Bodenhaltung und Eiern aus Käfighaltung. Diese Definition wurde von der Europäischen Union festgelegt und gilt für alle EU-Länder.

Definition der verschiedenen Eiersorten

  • Bio-Eier und Freilandeier unterscheiden sich von anderen Eiern dadurch, dass den Hühnern ein Auslauf im Außenbereich zur Verfügung steht. Bei beiden Eiersorten muss diese Fläche mindestens vier Quadratmeter pro Huhn betragen.
  • Bio-Eier unterscheiden sich von Freilandeiern dadurch, dass die Hühner einen größeren Stall haben und dass bei der Haltung und Fütterung die Regeln der ökologischen Landwirtschaft eingehalten werden müssen.
  • Bei der Boden- und Käfighaltung werden die Hühner nur im Stall gehalten und haben keinen Auslauf. Wie die Namen schon erkennen lassen, halten sich die Hühner bei der Bodenhaltung auf dem Boden und bei der Käfighaltung in einem Käfig auf.

So erkennen Sie Freilandeier

Damit Sie als Verbraucher erkennen können, aus welchem Land, welcher Art der Hühnerhaltung und von welchem Betrieb die Eier stammen, wird auf jedes Ei ein Code aufgedruckt. Ein Beispiel hierfür ist die Nummer 1-DE-03458931.

  • Die erste Ziffer zeigt die Form der Hühnerhaltung nach der oben beschriebenen Definition an, aus der die Eier stammen. Eine 0 steht für Bio-Eier, eine 1 für Freilandeier, eine 2 für Eier aus Bodenhaltung und eine 3 für Eier aus Käfighaltung.
  • Als Nächstes folgt die Länderkennzeichnung. Eier aus Deutschland werden mit dem Kürzel DE gekennzeichnet.
  • An den ersten beiden Zahlen der Nummer können Sie erkennen, aus welchem Bundesland die Eier stammen. Die Eier-Codes der einzelnen Bundesländer wie auch die Länderkennzeichnungen können Sie auf Wikipedia nachlesen.
  • Die nächsten vier Ziffern sind die Nummer des Betriebs, wo die Eier produziert wurden, und die letzte Zahl ist die Stallnummer, die vor allem dann benötigt wird, wenn es mehrere Ställe auf einem Hof gibt.

Bei dem oben genannten Beispiel wissen Sie also nun, dass es sich um Freilandeier aus Deutschland handelt, die aus dem ersten Stall vom Hof Nr. 5893 in Niedersachsen stammen.

Teilen: