Der Frauenbart findet in unserer Gesellschaft keine Anerkennung, und das bei beiden Geschlechtern. Oft empfinden ihn Frauen als störend und als kosmetisches Problem.
- 26.11.2010 Jasmin Wiegboldt
Es gibt viele Möglichkeiten, den unliebsamen Frauenbart zu entfernen. Manche Methoden können Sie zu Hause durchführen, andere sollten Sie besser einer Kosmetikerin überlassen. Lesen Sie in der nachfolgenden Anleitung, wie Sie bei den verschiedenen Methoden vorgehen sollten und welche Vor- und Nachteile sie jeweils mit sich bringen.
Es gibt viele Möglichkeiten einen Frauenbart loszuwerden
- Rasieren: Die Vorteile dieser Methode liegen klar auf der Hand. Es geht schnell und tut nicht weh. Alles was Sie dafür tun müssen ist, Ihren Frauenbart mit einem Rasiergel oder -schaum einzuschäumen und mit einem Rasierer mit beweglichem Kopf vorsichtig die unliebsamen Härchen abzurasieren. Der Nachteil hierbei ist allerdings, dass der Frauenbart schon nach kürzester Zeit wieder zu sprießen beginnt. Das Ergebnis hält also nur wenige Tage an und muss dementsprechend oft wiederholt werden.
- Wachsen: Das Wachsen stellt eine Alternative zum Rasieren dar, weil es den Vorteil hat, dass Sie den Frauenbart für mehrere Wochen los sind. Im Drogeriemarkt können Sie speziell für diese Körperpartie zugeschnittene Kaltwachsstreifen erwerben. Schneiden Sie sich den Kaltwachsstreifen am besten nochmals zu, erwärmen Sie ihn durch kräftiges Reiben zwischen Ihren Händen, streichen ihn mit der Wuchsrichtung auf Ihren Frauenbart auf, spannen Sie die Haut zwischen zwei Fingern und ziehen Sie den Streifen ruckartig gegen die Wuchsrichtung ab. Im Gegensatz zum Rasieren ist diese Methode den Frauenbart zu entfernen allerdings sehr schmerzhaft. Außerdem kann es zu einer Unverträglichkeit gegen das Wachs vorkommen, dass sich auf Ihrer Oberlippe Rötungen, Hautreizungen oder Pickel bilden. Da es Ihnen bei dieser Methode durch den Schmerz schwerfallen könnte sich zu überwinden den Streifen schnell von der Haut abzuziehen, sollten Sie am besten eine Kosmetikerin aufsuchen.
- Zupfen: Neben den beiden bereits genannten Möglichkeiten können Sie Ihren Frauenbart auch mit einer Pinzette oder einem Epiliergerät entfernen. Hierbei empfiehlt es sich, die Haut vorher mit einem Eiswürfel zu betäuben. Wenn Sie sich für die Anwendung mit einer Pinzette entschieden, spannen Sie die Haut wie beim Wachsen mit zwei Fingern, setzen Sie mit der anderen Hand die Pinzette nahe der Wurzel eines Haares an und zupfen Sie es schnell mit der Wuchsrichtung aus. So fahren Sie mit dem Rest der Härchen Ihres Frauenbarts fort. Diese Methode ist sehr zeitaufwändig. Aufgrund der relativ großen Schmerzen können Sie das Zupfen auch einer Kosmetikerin überlassen.
- Laser: Die Entfernung des Frauenbarts mit dem Laser gehört zu den effektivsten Methoden. Hierbei werden Ihre Haarwurzeln mittels des Lasers zerstört, ohne Ihrer Haut dabei zu schaden. Meist ist das Lasern kaum schmerzhaft. Allerdings ist diese Methode sehr kostspielig, da zu einem Erfolg mehrere Behandlungen erforderlich sind. Erst nach einigen Wochen werden erste Erfolge sichtbar. Am besten sprechen Sie vor einer Laserbehandlung mit einem Hautarzt oder einer Kosmetikerin über ihre individullen Erfolgschancen, da diese bei jedem anders aussehen.