Alle Kategorien
Suche

Französische Revolution - Zusammenfassung

Eine Zusammenfassung der Ereignisse während der Französischen Revolution zeigt auf, welche Veränderungen damit einhergingen. Aufgrund der damaligen sozialen Missstände unter der absoluten Herrschaft des Monarchen König Ludwig XVI. ging die Bevölkerung auf die Barrikaden. Mit dem Sturm auf die Bastille kam es zum Ausbruch der Revolution, die auch auf das übrige Europa großen Einfluss nahm.

Die französiche Revolution war ein folgenschweres Ereignis in der europäischen Geschichte.
Die französiche Revolution war ein folgenschweres Ereignis in der europäischen Geschichte.

Die französische Bevölkerung lehnt sich auf

Vor dem Beginn der Französischen Revolution lebte die Bevölkerung in Frankreich in zunehmender Ungleichheit. Die Menschen forderten daher die Abschaffung der sogenannten Ständegesellschaft und die Einführung einer demokratischen Staatsform, in der Gleichheit und Freiheit herrschen. Doch der Monarch wollte seine Herrschaft aufrechterhalten.

  • Die prekäre Situation des Volkes spitzte sich zu. Die meisten Menschen waren bereits verarmt, die Nahrungsmittel wurden zunehmend knapper und die Preise dafür immer höher. Während die Bevölkerung unter diesen Missständen litt, lebte der König in verschwenderischem Luxus. Der königliche Hof häufte dadurch zunehmend Schulden an und wollte diese durch Steuererhöhungen wieder abbauen. 1787 stand Frankreich kurz vor einem Bankrott.
  • Erstmalig nach 150 Jahren ließ der König 1788 wieder eine Generalständeversammlung einberufen, um die Steuerfragen zu klären. Es kam dabei zu Unstimmigkeiten zwischen den einzelnen Ständen. Und so rief der benachteiligte dritte Stand 1789 eine Nationalversammlung ein, wodurch die Generalständeversammlung abgelöst wurde. In den folgenden Nationalversammlungen wurde eine Verfassung ausgearbeitet.
  • Bereits der Ballhausschwur am 20. Juni, bei dem die Vertreter der Generalstände gegen den König rebellierten, gilt als Vorzeichen für den Aufstand.
  • Am 14. Juli 1789 stürmte die Bevölkerung die Bastille, die damals als Stadtgefängnis diente. In der Zusammenfassung der Ereignisse wird diese Begebenheit auch als Beginn der Französischen Revolution bezeichnet. Im Oktober desselben Jahres wurde die Königsfamilie von den Aufständischen dazu gezwungen, in die Hauptstadt umzusiedeln.

Zusammenfassung des ersten Teils der Revolution

  • In den Folgejahren bis 1792 kam es vor allem in den Provinzen Frankreichs zu heftigen Kämpfen, denn die Bauern lehnten sich weiterhin gegen den Adel auf. Dabei wurden Besitztümer des Adels geplündert und verbrannt. Zudem wurden sämtliche Unterlagen über Abgabenleistungen vernichtet. Diesen Teil der Revolution nennt man häufig auch "Terrorphase".
  • In einer weiteren nächtlichen Nationalversammlung wurde die Abschaffung des Feudalismus verkündet. Kurz darauf wurde vom Oberbefehlshaber der Nationalgarde die Erklärung der Bürger- und Menschenrechte verlesen. 1792 kam es zu Massenaufständen von Gegnern der Revolution. Dabei wurden circa 1.200 Menschen umgebracht. Am 21. Juni 1793 wurde das Königsschloss gestürmt. König Ludwig XVI. floh in das Parlament und wurde verhaftet. Am 21. Juni 1793 wurde er guillotiniert.
  • Unter der Schreckensherrschaft von Robbespierre fällte das Revolutionstribunal zahlreiche Todesurteile. Im Juni 1794 wurde Robbespierre dann vom parlamentarischen Widerstand verhaftet und geköpft.

Aus der Zusammenfassung der geschichtlichen Ereignisse von 1789 bis 1793 geht hervor, welche gravierenden Veränderungen daraus resultierten. Unter anderem wurden der Feudalismus abgeschafft und die Menschenrechte verkündet.

Teilen: