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Französische Kleidergrößen - Wissenswertes

Wenn Sie in Läden einkaufen gehen, deren Designer nicht aus Deutschland kommen, beziehungsweise die Sachen nicht in Deutschland gefertigt werden, finden Sie oftmals Angaben, die Ihren eigentlichen Kleidergrößen nicht nah kommen. So sind auch die französischen Kleidergrößen. Sie unterscheiden sich wesentlich von den deutschen Größen, besonders bei den Kindern wird das ersichtlich. Doch alles nicht so schlimm, wenn Sie einen guten Outfitberater haben.

Die richtige Kleidergröße zu finden, ist manchmal gar nicht so einfach.
Die richtige Kleidergröße zu finden, ist manchmal gar nicht so einfach.

Die französischen Kleidergrößen umrechnen

  • Die französischen Kleidergrößen unterscheiden sich im Grunde nur etwas von den deutschen Größen. So ist die französische Größe nur eine Größe weiter als die Deutsche.
  • Im Ganzen sieht das so aus: Eine deutsche Kleidergröße 34 entspricht der französischen 36, also international ausgedrückt, einer XS. Die deutsche 36 entspricht dann einer französischen 38 und eine französische Kleidergröße 40 ist der deutschen Größe 38 gleich. Diese Kleidergrößen sind unter den Begriff S = "small" bekannt.
  • Dann kommen die größeren Größen. Größe 40/42 in Deutschland ist in Frankreich Größe 42. Also international eine M. 44/46 ist eine L und auf Französisch eine 44. Die deutsche 48/50 entspricht einer französischen 46, also international einer XL.

Und Kleidergröße 48 in Frankreich ist der deutschen Größe 52 gleich. International hier eine XXL.

Die Größenangaben sind aber nicht bei allen Designern gleich. Viele französischen Modemacher nehmen die gängigen, internationalen Größen. Dies ist aber immer gesondert auf der Kleidung aufgedruckt. Wenn nicht, fragen Sie im Handel einfach einen Modeberater.

Französiche Kindergrößen

  • Die Kindergrößen in Frankreich sind ganz anders als die deutschen. So können Sie nicht einfach davon ausgehen, dass hier eine Nummer größer die Richtige ist, denn die Art der Größenangabe ist völlig verschieden.
  • So bestimmen die Franzosen nicht mit Zentimeterangaben, so wie in Deutschland, sondern nach den Monaten und Jahren des Kindes.
  • Also wird zum Beispiel aus einer Babygröße 62 in Frankreich eine 3m, wobei das m für mois steht. Es bedeutet "Monate". Also bedeutet das 3m Kind um die 3 Monate. Dies sind natürlich nur In-etwa-Angaben, da nicht jedes Kind mit 3 Monaten die gleiche Größe und das gleiche Gewicht hat.
  • Weiter geht es mit 6m, was in Deutschland der 68 gleichkommt. Dann kommt die Größe 74 mit 9m und weitere französische Kleidergrößen mit dem m sind 12m=80, 18m=86 und 23m mit der deutschen Größe 92.
  • Nun gehen die Angaben nicht mehr nach Monaten, sondern nach Jahren (franz. ans). Hierbei entspricht einer 2a auch einer deutschen 92.

Dies geht bis hin zur Kleidergröße 158, was in Frankreich eine 14a ist. Und dann geht es bei den oben genannten Größen weiter.

So unterscheiden sich von Land zu Land die Größen immer mehr. In Italien beispielsweise sind die deutschen Größen noch weiter deren Größen entfernt. Da viele Menschen gar nicht mehr wissen, welche die richtig ausgeschilderte Größe ist, haben sich Modemacher auf internationale Kennzeichnungen geeinigt. So wird ganz einfach "extra small" = XS (extra klein), "small" = S (klein), "medium" = M (mittelgroß/durchschnittlich), "large" = L (groß) und "extra large" = XL (extra groß) unterschieden.

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