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Frangipani-Pflanze richtig pflegen

Die Frangipani kann hierzulande nur als Kübelpflanze kultiviert werden, weil sie nicht winterhart ist. Sie bildet im Spätsommer sehr schöne Blüten, die intensiv duften und wird deshalb auch Westindischer Jasmin genannt. Bis auf das rechtzeitige Einräumen im Herbst ist die Frangipani eine sehr pflegeleichte Pflanze.

Die Frangipani bildet sehr schöne Blüten.
Die Frangipani bildet sehr schöne Blüten.

Die Frangipani (Plumeria) wird auch Wachsblume, Tempelbaum, Flor de Cebo oder Westindischer Jasmin genannt. Sie wächst in freier Natur als Baum oder Strauch, wird bei uns aber meistens als Kübelpflanze kultiviert. Doch auch dann kann sie eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen.

Die Frangipani-Pflanze im Sommer

  • Die Frangipani-Pflanze braucht im Sommer einen vollsonnigen Standort am besten auf der Terrasse. Dort sollte sie windgeschützt stehen, weil ihre Triebe leicht abbrechen.
  • Sobald die ersten Blätter sprießen, braucht die Frangipani-Pflanze mehr Wasser und sollte besonders im Sommer regelmäßig und reichlich gegossen werden. Gießen Sie aber erst dann, wenn die oberste Schicht der Erde angetrocknet ist.
  • Für eine gute Versorgung mit Nährstoffen geben Sie ihr alle zwei Wochen ein wenig Flüssigdünger für Kübelpflanzen.
  • Die Frangipani blüht im Hochsommer bis Spätsommer und duftet dabei sehr gut. Je nach Sorte ist die Blütenfarbe rosa, rot, weiß, gelb oder auch mehrfarbig.

Der Westindische Jasmin im Winter

Die Frangipani ist sommergrün und wirft im Oktober oder November ihre Blätter ab. Von April bis Mai treibt sie dann wieder neu aus. Während dieser Zeit sollten Sie Ihrer Pflanze ihre natürliche Ruhezeit gönnen. Sie ist wichtig, damit die Frangipani auch im nächsten Jahr wieder reichlich blüht.

  • Die Frangipani ist sehr empfindlich gegen Kälte, deshalb sollten Sie sie in die Wohnung stellen, sobald die Temperaturen nachts unter 10° C sinken.
  • Sie braucht für die Wintermonate einen hellen Standort mit einer Temperatur zwischen 10° C und 15° C.
  • Gießen Sie die Pflanze im Winter nur wenig, lassen Sie sie aber auch nicht völlig austrocknen und verzichten Sie auf Dünger.
  • Im Winter können Sie Ihre Frangipani etwas auslichten, wenn es nötig ist. Grundsätzlich sollten Sie aber möglichst wenig schneiden oder es am besten ganz unterlassen.
  • Wenn es im Frühling wieder warm genug ist, können Sie die Pflanze wieder nach draußen bringen. Stellen Sie sie aber zunächst an eine schattige Stelle, damit die Frangipani sich langsam wieder an die Sonne gewöhnen kann. Wenn Sie sie sofort in die Sonne stellen, können die Blätter der Pflanze verbrennen.
  • Wenn der Topfballen komplett durchwurzelt ist, können Sie die Frangipani im Frühling umtopfen. Für den neuen Topf können Sie herkömmliche Blumenerde verwenden. Optimal ist es, wenn Sie die Erde mit etwas Blähton oder grobem Sand durchlässiger machen.
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