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Fotograf: Die Preise richtig kalkulieren – Profitipps

Fotografen sind oft selbstständig und arbeiten selten in einem Angestelltenverhältnis. Selbstständige Fotografen gibt es wie Sand am Meer und oftmals ist es schwierig, sich zu positionieren - vor allem bezüglich der Preise. Wie ein Fotograf Preise richtig kalkuliert, ist von vielen Faktoren abhängig.

Fotografen sollten ihre Preise gut kalkulieren.
Fotografen sollten ihre Preise gut kalkulieren. © Lupo / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Fingerspitzengefühl
  • Kenntnisse der Kosten
  • Selbstsicherheit

Die Arbeit eines Fotografen

  • Die Arbeit eines Fotografen ist normalerweise nicht sehr regelmäßig und hängt oftmals von den erteilten Aufträgen ab.
  • Das Gehalt eines Fotografen variiert somit jeden Monat und ist selten immer gleich.
  • Fotografen müssen für sich selber Werbung machen, um weiterhin an Aufträge zu kommen. Oftmals hängen die Aufträge auch von der Saison oder der wirtschaftlichen Lage des Landes ab. Viele Faktoren sind daher nicht beeinflussbar, egal wie gut der Fotograf ist.
  • Gute Arbeit hat auch seinen Preis. Dies sollte sich jeder Fotograf sagen, wenn der Fotograf Preise kalkuliert.

So kalkulieren Sie Ihre Preise

  1. Richten Sie Ihre Tagessätze nicht nach der Konkurrenz, sondern nach Ihren eigenen Bedürfnissen. Sie selber wissen am besten, wie viele Ausgaben Sie haben und wie viel Einkommen Sie brauchen, um zu leben. Diese Angaben sind bei jedem Menschen anders.
  2. Machen Sie eine Liste, welche Fixkosten Sie mit Ihrem Beruf tragen müssen. Hierzu gehören sowohl Materialkosten, die das Fotografieren an sich angehen sowie auch das Büromaterial, Studiomiete, Werbekosten oder aber auch Krankenversicherung und Rentenversicherung.
  3. Summieren Sie alle Fixkosten und berechnen Sie dies auf einen Monat.
  4. Kalkulieren Sie nun Ihr Einkommen, welches Sie gerne haben möchten bzw. welches Sie zum Leben brauchen. Seien Sie realistisch bei dieser Kalkulation. Natürlich würde man gerne immer mehr haben, jedoch sollten Sie Ihre Lebensunterhaltskosten kennen.
  5. Summieren Sie hierzu Wohnmiete, Essensgeld, Geld für das Vergnügen oder anderes.
  6. Bedenken Sie zudem mögliche Einkommenssteuer oder andere Ausgaben, die dazukommen.
  7. Seien Sie großzügig und kalkulieren Sie zudem mit ein, dass auch Ausfälle gedeckt sein müssen. Manchmal gibt es Durststrecken, die man überbrücken muss.
  8. Kalkulieren Sie die Tage oder Aufträge, die Sie im Monat oder in einem Jahr zu übernehmen planen oder die Sie zeitlich Ihrer Meinung nach schaffen.
  9. Rechnen Sie als Fotograf Preise nun so aus, indem Sie die monatlichen Fixkosten mit dem Gehalt zusammenrechnen und diese auf die Anzahl der Aufträge rechnen.
  10. Das Resultat ist ein möglicher Tagessatz, der normalerweise zwischen 600 und 1000 Euro liegen kann, aber auch darunter oder darüber.
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