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Fossile Brennstoffe - Erklärung

Immer wieder ist davon zu hören: Die fossilen Brennstoffe gehen zur Neige. Doch wissen Sie, was das für die Menschen heißt? Und was sind eigentlich fossile Brennstoffe? Eine kurz umrissene Erklärung: Es handelt sich um nichts anderes als Abbauprodukte, die aus Überresten von Pflanzen und Tieren im Laufe von Millionen von Jahren gebildet wurden.

Globale Erwärmung: Die Nutzung fossiler Brennstoffe ist ein Mitverursacher.
Globale Erwärmung: Die Nutzung fossiler Brennstoffe ist ein Mitverursacher.

Energie aus Fossilien - das sind fossile Brennstoffe

  • Für die Menschen sind fossile Brennstoffe der wichtigste Energieträger. Die Erklärung dafür ist einfach: Können Sie sich ein Leben ohne Benzin, Kohle oder Erdgas vorstellen?
  • Am bekanntesten ist wohl das Erdöl. Zusammen mit Erdgas entstand es aus totem organischem Material, das sich am Meeresboden abgelagert hat. Dazu gehören vor allem die kleinsten Lebewesen des Meeres: Plankton und Algen, aber auch Bakterien und Pilze.
  • Fehlt Sauerstoff, vor allem weil sich diverse Sedimente über den organischen Resten ablagern, wird das Material nicht vollständig versetzt. Dadurch entsteht der sogenannte Faulschlamm, aus dem über viele Millionen Jahre durch die Arbeit von Mikroorganismen, Druck und auch Hitze verschiedene Kohlenwasserstoffverbindungen gebildet werden. Das sind vor allem Erdöl und Erdgas.
  • Auch Kohle gehört zu den fossilen Brennstoffen. Diese entsteht auch aus organischem Material - allerdings vor allem aus Farnen, Holz und ähnlichem. Auch hier ist das Fehlen von Sauerstoff wichtig, damit das organische Material nicht im Laufe der Zeit versetzt wird. Das passierte vor allem auf dem Grund von Mooren und Sümpfen.
  • Im Laufe der Zeit (auch hier viele Millionen Jahre) lagerten sich immer mehr Erdschichten darüber auf. Vor allem der steigende Druck und hohe Temperaturen formen daraus Braunkohle und - in deutlich längeren Zeiträumen - Steinkohle. Der Hauptbestandteil ist auch hier der Kohlenstoff.

Probleme durch die Nutzung - eine Erklärung

  • Durch die Verbrennung der fossilen Brennstoffe entsteht CO2. Dabei handelt es sich um eines der sogenannten Treibhausgase, die langfristig zu einer größeren Erderwärmung beitragen.
  • Das ist aber nicht der einzige umweltbelastende Faktor. Vor allem die Erdölgewinnung ist immer wieder in der Kritik - vor allem wenn bei der Gewinnung etwas schief geht und Milliarden Liter Öl das Meer, Strände und unzählige Tiere verseuchen.
  • Die Verbrennung führt - neben dem Treibhausgas - auch zu Smog. Dabei handelt es sich nicht nur um störende "Wolken", sondern wirklich gesundheitsgefährdende Abgase, die vor allem bei der Verbrennung von Braunkohle in großer Zahl vorkommen. Öl ist bei der Verbrennung deutlich sauberer als Kohle, was eine Erklärung dafür ist, warum vor allem hier bei der Förderung Gefahren für die Umwelt akzeptiert werden.

Neben der Umweltbelastung gibt es aber noch einen wichtigen Nachteil: Die Vorkommen sind endlich. Früher oder später sind Öl und Kohle verbraucht, was nicht nur bei Autofahrern und Stromlieferanten zu ungeahnten Problemen führen wird. Unter anderem auch deshalb wird nach möglichst effektiven Alternativen zum Antrieb von Fahrzeugen und zur Stromerzeugung geforscht. Zusätzlich sollen die vorhandenen Alternativen langfristig effektiver genutzt werden können.

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