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Forelle und der Lebensraum - Wissenswertertes über den beliebten Speisefisch

Die Forelle gehört zur Familie der Lachsfische und damit zu den beliebtesten Speisefischen. Häufig werden sie in speziellen Farmen gezüchtet. Ihr eigentlicher Lebensraum ist aber eigentlich ein ganz anderer.

Forellen sind beliebte Speisefische.
Forellen sind beliebte Speisefische.

Der Lebensraum der Lachsfische

  • Die zu den Salmoniden gehörenden Fische stammen ursprünglich aus Nordamerika. Heute gibt es sie nahezu weltweit. Die Tiere bevorzugen als Lebensraum sauerstoffreiches und fließendes Gewässer.
  • Die Bachforelle lebt hauptsächlich in steilen und sehr kalten Gebirgsbächen. Man findet sie vor allem in Skandinavien und Kanada, teilweise auch in der Alpenregion.
  • Die Regenbogenforelle fristet ihr Dasein überwiegend in Angelteichen, wo sie ausgesetzt wird. Ihre eigentliche Heimat sind fließende Gewässer in Nordamerika. Vereinzelt gibt es sie auch in Europa, wo sie künstlich angesiedelt wurden.
  • Meerforellen sind die in Mitteleuropa lebende Stammform. Es gibt sie in ganz Deutschland - insbesondere in der Ostsee in Richtung Skandinavien und Russland sowie in der nördlichen Nordsee. Allerdings sind sie besonders im Landesinneren stark gefährdet und werden durch Wiederansiedelungsmaßnahmen unterstützt.

Die Lebensweise der Forelle

  • Die Süßwasserform bevorzugt die kalten Flüsse, Seen und Bachläufe. Dort ernähren sie sich größtenteils von Wasserinsekten. Sie können aber auch hochspringen und so dicht über der Wasseroberfläche fliegende Insekten erbeuten.
  • Die wandernde Art dagegen verlässt ihren Lebensraum nach ein bis fünf Jahren und zieht ins Meer. Diese Tiere bevorzugen kleine Fische und Krebse als Nahrung. Dabei verstecken sie sich unter Wurzeln und Steinen und schießen dann aus ihrem Versteck hervor, sobald sich Beute nähert.
  • Die im Meer lebende Art bleibt stets in Küstennähe. Nach circa fünf Jahren ziehen die Tiere wieder in den Fluss. In der Zeit zwischen Juli und November wandern sie zur Eiablage zurück in ihr Geburtsgewässer, meist an die Oberläufe der Bäche.
  • Dort legen die Weibchen zwischen Oktober und März bis zu 10.000 Eier im Kies des kalten und flachen Wassers ab. Aus den im Sand abgelegten Eiern schlüpfen je nach Temperatur nach ungefähr drei Monaten die kleinen Larven.
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