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Foramenstenose - Informatives

Die meisten Rückenschmerzen sind zwar harmloser Natur, jedoch gibt es degenerative Veränderungen, die eine konsequente Behandlung erfordern, damit die Beschwerden nicht zunehmen. Wenn Sie unter einer Foramenstenose leiden, sollten Sie aktiv werden und sich informieren.

Eine Foramenstenose kann Rückenschmerzen verursachen.
Eine Foramenstenose kann Rückenschmerzen verursachen.

So entsteht eine Foramenstenose

  • Eine Foramenstenose kann in jedem Abschnitt der Wirbelsäule auftreten. Dieses Krankheitsbild gehört zu den degenerativen Veränderungen, meistens am knöchernen Part der Wirbelsäule. Es können jedoch auch Bänder betroffen sein. Im Wirbelkanal verlaufen die Nerven, welche die Muskeln des Körpers versorgen. Bei dauerhafter Überlastung, Fehlhaltung oder entzündlichen Prozessen kann es zu einer Verengung des Wirbelkanals kommen, dann entsteht eine Foramenstenose, also eine Verengung.
  • Dies kann sich mit unterschiedlichen Symptomen bemerkbar machen. Oft entstehen Schmerzen, diese können lokal begrenzt sein oder ausstrahlen in den Rücken, die Arme oder Beine. Oft sind die Beschwerden haltungsabhängig, bei Belastung nehmen die Beschwerden zu, bei Entlastung reduzieren sie sich wieder ein wenig.
  • Besteht der Verdacht auf eine knöcherne Veränderung der Wirbelsäule, so sollten Sie unbedingt einen Orthopäden oder Neurologen aufsuchen, um die Therapie zu besprechen. Es gibt verschiedene Methoden, abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Ein rechtzeitiges Behandeln hilft in jedem Fall, die Beschwerden zu reduzieren und eine Verschlechterung zu verhindern.

Das können Sie gegen die Beschwerden tun

  • Knöcherne Veränderungen können nicht wieder rückgängig gemacht werden, trotzdem können Sie zur Entlastung der Wirbelsäule einiges tun. In der Physiotherapie werden Ihnen Übungen gezeigt, mit denen Sie die Wirbelsäule durch die Muskulatur entlasten können. Je stärker die Rumpfmuskeln sind, desto besser können Sie den Alltag bewältigen. Zudem wird an der richtigen Haltung gearbeitet und Sie erhalten Tipps für einen rückengerechten Alltag.
  • Treiben Sie Sport, je nachdem, was Ihnen guttut. Ob Walking oder Schwimmen, Hauptsache, Sie bewegen sich regelmäßig. Oftmals ist Wassergymnastik auch bei starken Beschwerden ein guter Ausgleich.
  • Achten Sie auf eine gute Matratze und einen guten Lattenrost. Probieren Sie hier verschiedene Modelle aus, bis Sie das ideale Bett für sich gefunden haben. Jeder Rücken benötigt andere Härtegrade.
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