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Flugente - die Zucht gelingt so

Die Zucht von Flugenten gelingt meistens auch unerfahrenen Geflügelzüchter. Sie müssen nur einige Voraussetzungen schaffen, damit sich die Tiere wohlfühlen.

Die Zucht von Flugenten ist einfach
Die Zucht von Flugenten ist einfach © Sabine Nüsch / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Stall
  • Nistplatz
  • Brutmaschine
  • Infrarotlampe

Flugenten stellen eigentlich nur geringe Ansprüche an die Unterkunft und ans Futter. Deshalb ist die Zucht der Tiere auch relativ einfach. Trotzdem gibt es einige Dinge bei der Zucht von Flugenten zu beachten.

So klappt die Zucht von Flugenten

  1. Es ist sehr empfehlenswert, sich die Flugenten bereits als kleine Küken zu kaufen. Durch die Aufzucht werden Sie sehr zutraulich.
  2. Die Flugenten benötigen einen Stall und ein großes Gehege als Auslauf. Das Gehege muss aber nach oben hin verschlossen sein. Flugenten können nämlich sehr gut fliegen. Das bedeutet, sie könnten auf nimmer wiedersehen verschwinden.
  3. Sollte es bei Ihrem Gehege nicht möglich sein, es oben zu verschließen, können Sie auch bei den Tieren an jeweils einem Flügel die Schwungfedern stutzen. Das bereitet den Tieren keine Schmerzen. Sie können dadurch aber nicht mehr fliegen.
  4. Im Stall sollten Sie in einer dunklen Ecke die Möglichkeit zum Brüten schaffen. Flugenten bevorzugen es, sich zum Brüten etwas zu verstecken.
  5. Damit die Zucht gelingt, sollten Sie nur einen Erpel und einige Flugenten haben. Haben Sie mehrere Erpel laufen, führt dies zum Stress für die Tiere. Das könnte die Zucht gefährden.
  6. Sobald es im Frühling etwas wärmer wird, beginnen die Flugenten mit der Eiablage. Nachdem sie etwa 10 Eier gelegt haben, beginnen die Enten mit dem Ausbrüten. In der Zeit sollten Sie die Enten möglichst nicht stören.
  7. Nach 28 Tagen sind dann die kleinen Entenküken ausgebrütet. In den ersten Tagen werden die Küken noch von dem Muttertier gewärmt und behütet.
  8. In der Regel brüten die Flugenten nur einmal pro Jahr. Es gibt aber auch Ausnahmen, in denen zweimal gebrütet wird. Deshalb ist die Zucht der Flugenten mit einer Brutmaschine sehr viel effektiver.

So gelingt die Flugentenzucht mittels Brutmaschine

  1. Sobald die Flugenten damit beginnen, Eier zu legen, sollten Sie die Eier sofort aus dem Nest herausnehmen und im Kühlschrank aufbewahren.
  2. Dadurch legen die Enten wesentlich mehr Eier. Mitunter legen die Flugenten dann 30 bis 40 Eier pro Jahr.
  3. Die Enteneier können Sie dann in einer Brüterei oder im eigenen Brutkasten ausbrüten lassen.
  4. Bei dieser Zuchtmethode müssen Sie allerdings beachten, dass die frisch geschlüpften Küken zunächst sehr viel Wärme benötigen. Deshalb ist auf jeden Fall eine Infrarotlampe erforderlich.
  5. Die weitere Aufzucht der Flugenten ist dann aber äußerst einfach.
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