- Flohkamm
- Flohshampoo
- Flohpuder
- Quark
- Ringelblumentinktur
- Antihistaminikum
Quälende Flohstiche vermeiden
Vielleicht wachen Sie morgens auf und bemerken an Armen oder Beinen kleine rote Quaddeln. Häufig liegen sogar drei dieser Rötungen in einer Linie hintereinander. Diese deuten auf Flohstiche hin. Der Mensch ist für Flöhe allerdings ein Fehlwirt. Das heißt, eigentlich lebt er auf Hunden oder Katzen. Wenn die Population aber zu groß wird und auf Hund oder Katze nicht ausreichend Platz für alle Flöhe vorhanden ist, suchen sie sich neue Opfer - in diesem Falle Sie.
- Sie müssen also Ihren Hund oder Ihre Katze auf Flöhe untersuchen und sie bekämpfen. Mit einem feinzinkigen Flohkamm kämmen Sie Ihr Tier. Behalten Sie Krümel im Kamm, geben Sie diese auf ein weißes Taschentuch und träufeln ein paar Tropfen Wasser darüber. Verfärben sie sich rot-braun, handelt es sich um Flohkot.
- Um der Plage Herr zu werden, sollten Sie jeden Tag Polstermöbel, Betten, Kissen und Teppiche absaugen. Nur die wenigsten Flöhe leben auf dem Tier; die meisten machen es sich in warmer und kuscheliger Umgebung gemütlich. Auch in Ihrem Bett, wo sie Ihnen nachts Flohstiche zufügen.
- Hund oder Katze können Sie jeden Tag auskämmen und die entdeckten Flöhe entfernen, wenn Sie chemische Mittel oder ätherische Öle vermeiden wollen.
- Mit einem Flohshampoo oder -puder entfernen Sie die lebenden Flöhe auf Ihrem Tier. Allerdings müssen Sie mehrmals innerhalb der nächsten drei Wochen Hund oder Katze damit behandeln, damit Sie den Vermehrungszyklus durchbrechen.
- Reichen diese Maßnahmen nicht aus und Sie werden weiterhin nachts von Flohstichen geweckt, hilft Ihnen vielleicht ein Vernebler. Dieser wird mittig in einem Raum aufgestellt und aktiviert. Durch die Wirkstoffe werden innerhalb von etwa 50 Quadratmetern sowohl Flöhe als auch Eier getötet.
Den Juckreiz lindern
- Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und Sie sich mit stark juckenden Flohstichen herumärgern müssen, helfen Ihnen Juckreiz stillende Mittel aus der Apotheke, die zugleich einen kühlenden Effekt haben.
- Wenn der Juckreiz durch die Flohstiche so stark wird, dass Sie es kaum ertragen können oder sich Schwellungen bilden, lassen Sie sich vom Arzt ein Antihistaminikum verschreiben. Dieses wirkt gezielt gegen die allergische Reaktion, die der Speichel bei Ihnen auslöst.
- Eine kühlende Wirkung haben Quarkwickel. Nehmen Sie handelsüblichen Quark aus dem Kühlschrank und streichen ihn fingerdick auf ein sauberes Tuch. Klappen Sie das Tuch einmal um und legen es auf die juckenden Flohstiche.
- Helfen kann auch Ringelblumentinktur, da diese ebenfalls auf Juckreiz wirkt. Verdünnen Sie einen Teelöffel der Tinktur in einem Glas Wasser und gegen die Flüssigkeit auf die Flohstiche.
- Haben Sie Kinder, vergessen Sie nicht die Plüschtiere oder Kuscheldecken bei mindestens 60 Grad zu waschen, um die Flöhe zu töten.

