- 27.01.2011 Monika Justen-Rieckhoff
Flöhe finden und erkennen
- Leidet Ihr Hund unter Juckreiz und kratzt sich öfters, dann sollten Sie mithilfe eines Flohkammes das Hundefell kämmen. Entdecken Sie darin schwarze oder braune Punkte, könnte es sich um Flöhe handeln. Flöhe finden Sie gehäuft an den haarlosen Stellen wie dem Bauchbereich.
- Es gibt auch Hunde, die nicht oder kaum unter Juckreiz leiden und dennoch von Flöhen befallen sind. Liegt Ihr Hund in seinem Hundebett und springt immer wieder hektisch auf, kann dies auch auf Flöhe hindeuten. Sehen Sie genau nach, ob sich auf dem Bett Flöhe befinden. Sie springen recht schnell und auch recht hoch.
- Sind Sie sich unsicher, ob es sich um Flöhe und Flohkot handelt, dann kämmen Sie Ihren Hund über der Schwanzwurzel mit einem Flohkamm gut durch und streifen die enthaltenen Krümel auf ein feuchtes Küchenpapier ab. Es sollte möglichst weiß sein, damit Sie nun beim Zerdrücken erkennen können, ob es sich rot färbt. Hierbei handelt es sich dann um getrocknetes Blut aufgrund der Flohbisse.
Bekämpfen mit natürlichen Mitteln
- Flöhe bekämpfen Sie am einfachsten mit Essigsäure. Mischen Sie hierfür eine Tasse Apfelessig mit zwei Tassen Wasser und geben Sie die Mischung in eine Sprühflasche. Dieses Mittel eignet sich auch hervorragend zur Vorbeugung. Nicht abwaschen, der Geruch verfliegt alsbald.
- Mit ätherischen Ölen lassen sich auch Flöhe bekämpfen. Geben Sie hierzu wenige Tropfen Rosmarinöl ins Badewasser und reiben zudem Ihren Hund mit Olivenseife ab. Alles gut abwaschen und danach die Apfelessig-Mischung aufsprühen. Das Rosmarinöl können Sie auch auf das Hundebett träufeln.
- Geben Sie Ihrem Hund täglich 1-2 Teelöffel Knoblauchöl über sein Gemüse oder kaufen Sie Formel-Z Tabletten für Hunde. Beides verändert das Hautmilieu und hält Flöhe und andere Parasiten fern. Mit diesen Mitteln können Sie einen Flohbefall nicht bekämpfen, jedoch dazu beitragen, dass Ihr Hund kaum von Flöhen befallen wird.
Leidet Ihr Hund unter starkem Flohbefall, werden Sie wahrscheinlich chemische Mittel benötigen. Sorgen Sie für ein gesundes Immunsystem, damit es gar nicht erst so weit kommt. Chemische Mittel enthalten Gifte, die leider auch manchmal für Vergiftungen bei Hunden verantwortlich sind.